Startschuss gegeben: Die größte Orgel im Kirchenkreis Melsungen wird saniert

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Regisseur Rolf Römer, Bernd Köhler alias Justus Riemenschneider, Pfarrer Sigurd Sadowski und Rudolf Schulze, Vorsitzender des Fördervereins Stadtkirche, präsentieren eine der vielen Orgelpfeifen, die saniert werden.

Ein Melsunger Schmuckstück wird erneuert: Vom Blasebalg über die Tasten bis zu den Orgelpfeifen, all das wird bei der Orgel, die 1969 von einem Rotenburger Orgelbauer gefertigt wurde, saniert.

Melsungen. Die Abschlussveranstaltung von „Inse Kirche“ am Donnerstag, 27. September, war ein großer Erfolg und spielte eine Summe von insgesamt 3.576 Euro ein.

Das Stück „Inse Kirche“ wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 19 Mal vom Schwarzenberg-Theater aufgeführt.

Diese Summe wurde nun vor Kurzem vom Bernd Köhler – alias Justus Riemenschneider – und Rolf Römer – dem Regisseur von „Inse Kirche“ – an den Melsunger Förderverein Stadtkirche übergeben.

Um vermehrt als Konzertkulisse dienen zu können, wie beispielsweise im Rahmen des Auftritts der Band „Alte Bekannte“, soll ein drittes Manual eingebaut werden.

 

Der Vorsitzende des Fördervereins – Rudolf Schulze – und Pfarrer Sigurd Sadowski freuten sich über den Spendenbetrag, der mit in die Summe fließt, die zur Sanierung der Orgel in der Stadtkirche verwendet werden soll. „Im Augenblick gehen wir von einer Summe von mindestens 250.000 Euro aus“, erklärt Schulze und Sadowski fügt hinzu: „Momentan holen wir Angebote von unterschiedlichen Orgelbauern aus ganz Deutschland ein.“

Hierdurch stünde die tatsächlich benötigte Summe noch nicht fest. Kurzfristiges Ziel sei es allerdings noch weitere Spenden zu generieren, „denn je mehr Geld gespendet wird, desto höher fallen die Zuschüsse der Landeskirche aus“, so der Vorsitzende des Fördervereins. Der Rückhalt und das Interesse der Bürger an der Orgelsanierung sei also essentiell für eine hohe Bezuschussung.

Doch neben der Sanierung der in die Jahre gekommenen Orgel, die 1969 von einem Rotenburger Orgelbauer gefertigt wurde, soll sie auch um ein drittes Manual erweitert werden. „Damit können mehr Stilgenres gespielt werden“, so Sadowski, was wiederum dazu führe, dass das musikalische Programm vielseitiger würde. Im Laufe der Sanierungsarbeiten muss die Orgel ausgebaut werden und eine Ersatzorgel kommt zum Einsatz, um einen weitesgehend normalen Gottesdienstbetrieb zu ermöglichen.

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