Tiger auf Tieflader nach Fritzlar transportiert

1 von 13
2 von 13
3 von 13
4 von 13
5 von 13
6 von 13
7 von 13
8 von 13

Viele Interessierte haben bei der Demontage der Rotorblätter, dem Verladen des Kampfhubschraubers und dessen Abtransport zugeschaut.

Naumburg/Fritzlar. Der am Mittwoch aus Sicherheitsgründen zwischen Naumburg und Altenstädt gelandete Tiger-Kampfhubschrauber (Wir berichteten: Sicherheitslandung bei Naumburg: Kampfhubschrauber Tiger berührte Baum bei Übung), wurde am heutigen Donnerstag teilweise demontiert, verladen und schließlich abtransportiert.

Bei einer Tiefflugübung die in bis zu zehn Fuß, also in rund drei Meter Höhe durchgeführt werden, hatten die Heckrotorblätter beim Rückwärtsflug einen Baum berührt und der Hubschrauber landete anschließend in einem Acker.

Diese Vorgehensweise ist üblich wie Oberstleutnant Templin-Dahlenburg erklärte. „Grundsätzlich gilt ein Flugverbot, wenn es beispielsweise zum Kontakt mit einem Vogel oder, wie hier, mit einem Baum gekommen ist“, so Templin-Dahlenburg.

Aus Sicherheitsgründen konnte der Hubschrauber deshalb nicht mehr zu seinem Standort zurückfliegen, sondern musste abtransportiert werden. Hierzu wurden die Rotorblätter abmontiert. Dann wurde der Tiger mit einem Kran auf einen Tieflader gehoben. Zur Überführung war ein Schwerlasttransporter notwendig, der vom Versorgungsbataillon aus UNNA, direkt von einer Übung kommend, gestellt wurde. Dieser traf gegen 19.30 Uhr am Donnerstagabend an der Landestelle ein.

Zur Beladung musste die Landstraße von der örtlichen Polizei und den Feldjägern aus Fritzlar gesperrt werden. Um 22 Uhr konnte der Transport unter Begleitung der Polizei, der Feldjäger und der Fritzlarer Flugplatzfeuerwehr starten.

Nach fast drei Stunden erreichte der Schwerlasttransport die Kaserne in Fritzlar, wo der Kampfhubschrauber in einer Halle untergestellt wurde.

In den nächsten Tagen wird der Hubschrauber einer intensiven Begutachtung unterzogen, um festzustellen welche Teile in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Am Ort des Geschehens war das Interesse der Bevölkerung sehr groß, war der Einblick in die geleisteten Arbeiten am Hubschrauber doch ein seltener Anblick. „Der Dank des Verbandes gilt allen Personen, die tatkräftig unterstützt haben“, so Templin-Dahlenburg.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

In Niedenstein treibt ein Wilderer sein Unwesen – die örtliche Jägerschaft macht jetzt mobil

Der Unbekannte hat schon mindestens einen Rehbock und zwei Wildschweine geschossen und liegengelassen. Würde er auch auf Menschen schießen, wenn er erwischt wird?
In Niedenstein treibt ein Wilderer sein Unwesen – die örtliche Jägerschaft macht jetzt mobil

Nach brutalem Überfall auf dem Fritzlarer Tegut-Parkplatz: Haftstrafen für zwei 19-Jährige

Am 15. April kam es auf dem tegut-Parkplatz in Fritzlar zu einem Vorfall, bei dem der 39-jährige Dr. Christoph Pohl von zwei 19-jährigen verletzt wurde. Jetzt wurden die …
Nach brutalem Überfall auf dem Fritzlarer Tegut-Parkplatz: Haftstrafen für zwei 19-Jährige

Dagobertshausen feiert den Rebensaft: Weinfest am Samstag am Feuerwehrgerätehaus

Im Malsfelder Ortsteil Dagobertshausen dreht sich am morgigen Samstag alles rund um die Rebe. Am Feuerwehrgerätehaus findet ab 19 Uhr das 13. Weinfest statt.
Dagobertshausen feiert den Rebensaft: Weinfest am Samstag am Feuerwehrgerätehaus

Heute Abend geht's los: Zwei Tage Weinfest auf dem Felsberger Marktplatz

Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Weinfest auf dem Marktplatz in Felsberg statt. Der Startschuss fällt am heutigen Abend um 18.30 Uhr.
Heute Abend geht's los: Zwei Tage Weinfest auf dem Felsberger Marktplatz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.