Melsungens Bürgermeisterkandidat Timo Riedemann im Gespräch

Melsungens Bürgermeisterkandidat der SPD, Timo Riedemann, freut sich auf den Austausch mit den Bürgern. Im Hintergrund sind sein Heimatortsteil Schwarzenberg sowie weiter hinten Melsungen zu erkennen.
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Melsungens Bürgermeisterkandidat der SPD, Timo Riedemann, freut sich auf den Austausch mit den Bürgern. Im Hintergrund sind sein Heimatortsteil Schwarzenberg sowie weiter hinten Melsungen zu erkennen.

Die Heimat Nachrichten trafen sich mit Bürgermeisterkandidat Timo Riedemann. Im Gespräch zeigt sich, wieso Riedemann kandidiert.

Melsungens Bürgermeisterkandidat der SPD, Timo Riedemann, freut sich auf den Austausch mit den Bürgern. Im Hintergrund sind sein Heimatortsteil Schwarzenberg sowie weiter hinten Melsungen zu erkennen. Melsungen-Schwarzenberg. Am 28. Oktober dürfen die Melsunger ihren Bürgermeister wählen, der ab dem 1. Juni 2019 eine weitere oder eine erste Amtsperiode antreten wird. Aktuell können sich die Bürger zwischen zwei Kandidaten entscheiden: Der amtierende Bürgermeister Markus Boucsein (parteilos) sowie Stadtverordnetenvorsteher und Schwarzenbergs Ortsvorsteher Timo Riedemann (SPD).

Melsungens Bürgermeisterkandidat der SPD, Timo Riedemann, freut sich auf den Austausch mit den Bürgern. Im Hintergrund sind sein Heimatortsteil Schwarzenberg sowie weiter hinten Melsungen zu erkennen.

Die HEIMAT NACHRICHTEN haben sich vorab mit Riedemann getroffen, um über die Themen zu sprechen, die ihn zur Kandidatur bewegt haben.

HN: Was sind Ihre Ziele für Melsungen?

Riedemann: Ich will Melsungen zum attraktivsten Zentrum mit hoher Lebensqualität in Nordhessen machen. Dazu gehört für mich u. a. ein Freizeitangebot für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen, die langfristige Sicherstellung der breiten ärztlichen Versorgung, der Ausbau von bezahlbarem Wohnraum und Melsungen zu einem touristischen Anziehungspunkt für die ganze Region zu entwickeln.

HN: Können Sie ein Beispiel dafür geben, was Sie zuerst anpacken würden?

Riedemann: Ich möchte die Ideen und Anregungen aus den Bürgergesprächen umsetzen. Die verabschiedeten Anträge aus dem Parlament müssen schneller abgearbeitet werden. Weiter möchte ich den ÖPNV neu ordnen und benutzerfreundlicher gestalten. Ich strebe weiterhin eine gleichrangige Sanierung und Erhaltung von Fachwerk, Fluss und Wald an.

HN: Was würden Sie als Bürgermeister anders als Markus Boucsein machen?

Riedemann: Für alle Großprojekte würde ich den Bürgerdialog suchen, um die Menschen vor Ort miteinzubeziehen. Die Verwaltungsabläufe würde ich beschleunigen und zudem möchte ich kontinuierlich kleinere Wohngebiete für Neubauten ausweisen.

HN: Wieso zieht es Sie schon jahrelang so sehr in die Politik? (s. Kurzbiographie)

Riedemann: Das gehörte bei mir im Elternhaus einfach dazu. Schon mein Vater Horst war politisch aktiv und lange Zeit Ortsvorsteher. Mit den ehemaligen Bürgermeistern Karl-Heinz Dietzel und Dieter Runzheimer pflegte ich zudem regen politischen Austausch. Durch diese Personen wurde die Politik ein Teil von mir.

HN: Und abschließend: Was macht Melsungen für Sie aus?

Riedemann: Melsungen ist für mich ein Rohdiamant, den man noch gut schleifen muss, um die vielen positiven Seiten nach außen zu zeigen. An diesem Prozess will ich gerne hauptamtlich arbeiten, um wesentlich mehr Herzblut einzubringen, als ohnehin schon.

Von Haus zu Haus

Nach dem Sommer will Bürgermeisterkandidat Timo Riedemann von Haus zu Haus gehen, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

„Ich will die Bedürfnisse und Wünsche der Bürger hören“, so Riedemann, „daher ist es mir wichtig mit möglichst vielen Bürgern darüber zu sprechen.“

Kurzbiographie

Schon 2006 war Riedemann im Ortsbeirat und Stadtparlament tätig. 2011 wurde er Ortsvorsteher und 2016 folgte das Amt des Stadtverordnetenvorstehers. Beim SPD-Parteitag im April wurde er mit 84 Prozent der Stimmen (15 Ja-Stimmen) als Bürgermeisterkandidat gewählt. Derzeit arbeitet Riedemann als Versicherungsfachwirt bei der Allianz. Im Melsunger Ortsteil Schwarzenberg lebt er mit seinem Ehepartner Daniel (Förderschullehrer) zusammen.

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