Auf Tour: Rund 40 Teilnehmer testen E-Autos im Rotkäppchenland

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Präsentieren stolz die 22 Kilowatt-Ladesäule der Gemeinde Frielendorf: (v. li.) Thomas Keil (Leiter des EAM-Regionalzentrums Mitte ), Aurel Liphardt (Inhaber e-Rast Solarstrom-Tankstelle Wickenrode), Kreisbeigeordneter Helmut Mutschler, Thorsten Vaupel (Bürgermeister Frielendorf), Jürgen Liebermann (Bürgermeister Schwarzenborn), Isabelle Vaupel, Klemens Olbrich (Bürgermeister Neukirchen).

Bei der "E-Tour Herbst 2017" konnten sich die Teilnehmer mit 15 verschiedenen E-Autos von der elektronischen Alternative im Straßenverkehr überzeugen. Am Steuer sitzend wurde der eine oder andere zu einem E-Fan.

Schwalm-Eder. Eine Streckenlänge von insgesamt 77 Kilometern durch den Knüll reichte aus, um die rund 40 Teilnehmer der „E-Tour Herbst 2017“ von der neuen Mobilitätsform und der einfachen Nutzung von Ladepunkten zu überzeugen.

Der Verein „Elektromobilität Nordhessen – Mobilität im ländlichen Raum“ lud gemeinsam mit der „Elektroinnung Schwalm-Eder“ zur Probefahrt entlang der neuen „E-Route Knüll“ ein. Hierbei wurden insgesamt sechs Normal- und acht Expressladepunkte vorgestellt und probeweise genutzt. Viele der Fahrzeuge hatten allerdings bei einer Reichweite von 200 Kilometern kein Zwischenladen nötig.

Die Pilottour durchs Rotkäppchenland startete in Schwarzenborn an der Ladesäule des Boglerhauses und ging über die E-Ladepunkte Frielendorf-Rathaus, Schwalmstadt-Paradeplatz und Alleeplatz, Neukirchen-Rewe, Oberaula Rathaus/Hotel zum Stern sowie den SVG Autohof Hessenland in Kirchheim. An der letzten Station können acht Autos parallel mit bis zu 100 Kilowatt zeitgleich laden.

Bildergalerie: Im E-Auto durchs Rotkäppchenland

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Gäste wie die Lanos-Care-Geschäftsführer Daniel Schote und Dr. Constantin Schmitt, Kreisbeigeordneter Helmut Mutschler sowie Rainer Hahne, Chefredakteur der Extra Tip-Mediengruppe, nutzten die Ladestationen, um die verschiedenen modernen Elektroautos zu testen, praktische Eindrücke am Steuer zu sammeln und sich mit den E-Mobilisten auszutauschen.

Die Ideengeber, Bürgermeister Liebermann aus Schwarzenborn und Leiter des EAM-Regionalzentrums Mitte Thomas Keil, wurden während der Fahrt durch alle Bürgermeister entlang der E-Route Knüll unterstützt, die bereits über ein E-Auto sowie Ladestationen mit 22 Kilowatt verfügen.

Insgesamt standen 15 Elektroautos von eGolf bis VW eUp zur Verfügung. Weitere Fahrzeuge, die zur Probefahrt bereitstanden, waren unter anderem der Kia Soul, der Renault Zoe und der Nissan Leaf. Zu den Unterstützern der E-Tour gehörte auch der BerufsschulCampus Schwalmstadt, der zur Zeit für Ausbildungszwecke über einen BMW i3 verfügt.

Besonders das luxuriöse und PS-starke Model S von Tesla mit circa 600 Kilometern Reichweite hatte es den männlichen Teilnehmer angetan.

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