In fünf Minuten zum Beruf: GSM Job-Speed-Dating in Homberg

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Nach erfolgreichen fünf Minuten wurden auch schon Vorstellungsgespräche vereinbart und Bewerbungen mitgenommen.

Der Arbeitsmarkt ist ein hartes Pflaster. Zum Glück gibt es Organisationen wie die GSM Training und Integration GmbH, die Arbeitslose auf Bewerbung, Vorstellung und das folgende Arbeitsleben vorbereiten sowie Job-Speed-Datings organisieren.

Homberg. „Mit unserem Training wecken wir eingeschlafene Fähigkeiten in den Bewerbern“, erklären Wilfried Naumann und Isabella Woitschach von der GSM Training und Integration GmbH, „damit bereiten wir die Teilnehmer auf das Dating und auch das darauffolgende Arbeitsleben vor.“ Und wie erfolgreich das Prinzip ist, zeigte sich vor Kurzem beim GSM Job-Speed-Dating im Homberger Sparkassenzentrum.

Fünf Minuten hatten die Teilnehmer Zeit, potentielle Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Dann wurde gewechselt, „wie bei einem richtigen Speed-Dating“, sagt Woitschach. War das Gespräch erfolgreich, wurden direkt Bewerbungsunterlagen ausgetauscht oder richtige Vorstellungsgespräche vereinbart. „Bei diesem kurzen Kennenlernen steht die Person des Bewerbers im Vordergrund, nicht etwa Zeugnisse“, so Naumann. Sogar Langzeitarbeitslose bekämen dort die Chance, von sich zu überzeugen – „Lücken im Lebenslauf spielen dabei keine Rolle.“ Und tatsächlich: Unmittelbar nach dem Job-Speed-Dating wurden schon fünf Bewerber zum Probearbeiten eingeladen und etliche Kontaktdaten und Bewerbungsunterlagen ausgetauscht. Daraus entstanden auch einige feste Arbeitsverhältnisse.

Und auch diejenigen, die diesmal leer ausgegangen sind, haben im Training viel dazugelernt. Vor allem die Unterlagen einiger Teilnehmer seien veraltet, nicht mehr auf dem neuesten Stand. „Wir überarbeiten alles in unseren Kursen“, erklärt Naumann. So wären zum Beispiel Bewerbungs-Flyer oder Bewerbungsvideos auf YouTube der ideale Ersatz für die verstaubte Mappe. Insbesondere in Videos sei die Situation ähnlich wie beim Speed-Dating: „Der Arbeitgeber kann sich nicht nur ein Bild in Schwarz und Weiß machen, er lernt auch direkt die Person hinter den Unterlagen kennen.“ Dies sei laut den Trainern der GSM oft besser – weil sich die Bewerber so von der Konkurrenz abheben würden und ihre Chance auf den neuen Job erhöhen.

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