Treffen zum Spatenstich: VR-Partnerbank baut Wohnkomplex in Gudensberger Steinzeitsiedlung

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Der Bagger steht schon bereit: (v. li.) Walter Pippert (Stadtverordnetenvorsteher), Bürgermeister Frank Börner, Stefan Kördel, Thomas Völker (beide VR-Vorstand), Frank Dittmar (Bauunternehmer), Kai Mardorf, Anja Kukuck-Peppler (beide VR-Vorstand), Joachim Vogelsberg (Architekt), Martin Schmittdiel (ANP Planungsbüro).

Die VR-Partnerbank Chattengau Schwalm-Eder schafft in Zusammenarbeit mit der Stadt Gudensberg attraktiven Wohnraum zu fairen Preisen. Zum Spatenstich kamen viele namhafte Personen in die Steinzeitsiedlung Gudensberg.

Von VANESSA VON LENGERKEN

Fritzlar. Attraktiver Wohnraum zu fairen Preisen – unter diesem Motto fanden sich vor Kurzem auf Einladung der VR-Partnerbank Chattengau Schwalm-Eder namhafte Leute vor der großen Wiese im Landhausring Gudensberg ein.

Auf dem noch etwas eingeschneiten, kargen Gelände werden in den nächsten Monaten 33 neue Mietwohungen entstehen. Gudensberg Bürgermeister Frank Börner, Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert, Bauunternehmer Frank Dittmar, Martin Schmittdiel vom ANP Planungsbüro, Architekt Joachim Vogelsberg und viele mehr lauschten den Plänen des VR-Partnerbank-Vorstands rund um Thomas Völker, Kai Mardorf, Anja Kukuck-Peppler und Stefan Kördel.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation der VR-Bank und der Stadt Gudensberg. Letztere hatte im Oktober 2016 eine Ausschreibung für die 5.600 Quadratmeter große Fläche herausgegeben. ‘Verdichtete Bebauung’ lautete die Anforderung an die potentiellen Investoren. Vereinfacht gesagt: Auf möglichst wenig Raum muss für viele Menschen Wohnraum geschaffen werden.

"Wir haben uns gefreut, dass die Stadt auch an uns gedacht hat. Wir sind unserer Heimatregion verbunden und auch verpflichtet, diese Bindung zu stärken", so Mardorf. Als der Zuschlag kam, wurde sich sofort in die Planung gestürzt.

Neben zahlreichen Gutachten erstellte die VR-Bank auch eine Markterhebung. "Uns war es wichtig, auf die speziellen Bedürfnisse potentieller Bewohner einzugehen. Bei der Auswertung zeigte sich, dass das zukünftige Zuhause barrierefrei, energiesparend und effizient sein solle. Zudem sollte sich der künftige Wohnkomplex in die Umgebung einpassen sowie hell und modern gestaltet sein", erklärt Mardorf.

"Auch die Stadt Gudensberg freut sich darauf, dass es endlich losgeht. Wir kommen sicherlich bei dem einen oder anderen Baustellenfest nochmal in der Konstellation zusammen. Eins davon wird die Stadt Gudensberg übernehmen", verspricht Börner.

Zunächst enstehen auf dem Gelände zwei Wohnhäuser mit je drei Etagen. Überwiegend wird es Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von rund 60 bis 85 Quadratmetern geben. Aber auch Ein-Zimmer-Appartements mit rund 40 Quadratmetern sowie Vier-Zimmer-Wohnungen mit rund 100 Quadratmetern finden sich voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 in dem neuen Wohnkomplex.

Die Vermietung übernimmt Claudia Vogelsberg von der I. V. Immobilien GmbH und Co Verwaltungs KG mit Sitz in Guxhagen. Falls die Wohnungen positiven Anklang finden, sollen zwei weitere Häuser mit noch einmal 20 Wohnungen auf dem Gelände gebaut werden.

Die Gestaltung ist in allen Häusern barrierearm, mit Fahrstuhl und niedrigen Schwellen. Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon oder eine Terasse und große Fensterfronten. Ebenfalls wird es eine Tiefgarage mit 38 Stellplätzen geben. Kinder können sich auf dem dahinterliegenden Abenteuerspielplatz austoben.

"Dieses besondere Projekt entsteht nun in der Region aus der Region. Wir freuen uns sehr darauf, diese vielen Schritte bis zur Fertigstellung gemeinsam zu gehen", bringt Mardorf die besondere Kombination auf den Punkt. Börner ergänzt: "Wir haben hier eine gute Mischung erreicht. Dies ist ein Projekt mit Vorbildfunktion und ich bin mir sicher: Es wird Maßstäbe setzen."

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