Als Polizeibeamte ausgegeben: Trickanrufe in Felsberg

Zu drei Anrufen von angeblichen Polizeibeamten kam es am Mittwochabend in Felsberg.

Felsberg. Mittwochabend kam es in Felsberg zu drei Anrufen von angeblichen Polizeibeamten, welche die Angerufenen nach ihren Vermögen und Wertgegenständen befragten. Der Anrufer erklärte, dass sie soeben Einbrecher festgenommen hätte, welche einen Zettel mit dem Namen des Angerufenen mit sich führten. Die Angerufenen sollten angeblich die nächsten Opfer der Einbrecher werden. Anschließend fragte der angebliche Polizeibeamte nach Wertgegenständen und Bankdaten. In der angegebenen Zeit wurden drei Personen in Felsberg angerufen. Zu weiteren, direkten Kontakten kam es nicht. Der Anrufer legte bei konkreten Nachfragen auf. Ein Anrufer sprach akzentfrei Deutsch. Er wird auf 30 - 40 Jahre geschätzt. Die Kriminalpolizei in Homberg hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise bitte an die Tel.: 05681-7740.

Die Polizei rät:

–Seien Sie sich bewusst, dass Rufnummernanzeigen gefälscht werden können!

–Seien Sie immer skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung von –Ihnen fordern. Alle Behörden werden Ihnen auf Nachfrage immer eine Rückrufnummer bzw. eine Erreichbarkeit nennen.

–Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle bzw. der jeweiligen Behörde nach, ob der Anruf tatsächlich von dort kam.

–Die Polizei ruft niemals mit der Absenderrufnummer 110 oder +49 110 an. Es handelt sich dabei lediglich um den Notruf der Polizei. Von dieser Telefonnummer werden keine Anrufe aus getätigt.

–Geben Sie Unbekannten am Telefon keine Auskunft über ihre persönlichen Daten!

–Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern bzw. Großeltern vor dieser Betrugsmasche und wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie derartige Anrufe erhalten.

Rubriklistenbild: © dpa

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