Über 35 Jahre verlässlich im Einsatz: Feuerwehr Geismar schwört seit 1984 auf Mercedes Kurzhauber

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Die Geismarer Brandbekämpfer und ihr Schätzchen: Seit über 35 Jahren ist das Löschgruppenfahrzeug im Fritzlarer Stadtteil stationiert und noch immer im Einsatz.
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Die Geismarer Brandbekämpfer und ihr Schätzchen: Seit über 35 Jahren ist das Löschgruppenfahrzeug im Fritzlarer Stadtteil stationiert und noch immer im Einsatz.

Sie lieben ihren Mercedes Kurzhauber! Seit 1984 begleitet das Löschgruppenfahrzeug die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Geismar und hat sie bisher nie im Stich gelassen. Im Gegenzug pflegen die Brandbekämpfer ihr Schätzchen mit allen Mitteln.

Fritzlar-Geismar. Sie pflegen ihr Schätzchen mit allen Mitteln. Den 30 Einsatzkräften und Gerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Geismar ist es zu verdanken, dass der Mercedes Kurzhauber noch immer wie aus dem Ei gepellt dasteht und der Sechszylinder-Motor schnurrt wie ein Kätzchen.

Immerhin ist das Löschgruppenfahrzeug „LF 16 TS“ seit über 35 bei der Wehr im Fritzlarer Stadtteil stationiert. Am 12. Dezember 1984 wurde es in Dienst gestellt und leistet bis heute ganze Arbeit – nicht nur für den Brandschutz in der Domstadt, sondern auch für den überörtlichen Katastrophenschutz des Schwalm-Eder-Kreises.

Oldie überzeugt mit robuster und einfacher Technik

Trotz aller Pflege wird das schon historische Einsatzfahrzeug nicht geschont. Bei Alarm muss der alte Benz ran und bei jedem Einsatz aufs Neue beweisen, dass er mit den neuen, modernen noch immer mithalten kann. Wehrführer Lars Richter stellt die Vorzüge des alten Löschfahrzeugs heraus: „Insbesondere bei den immer häufiger auftretenden Unwettereinsätzen oder der erhöhten Waldbrandgefahr ist das Fahrzeug mit seiner Ausrüstung, Geländefähigkeit sowie einfachen und robusten Technik – gegenüber seinen meisten neuen Kollegen – nicht wegzudenken.“ Die primäre Aufgabe des Allradbetriebenen Sechszylinders liege in der Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken.

Das Pumpen stärkste Löschfahrzeug in Fritzlar

„Zwar verfügt das Einsatzfahrzeug über keinen eigenen Löschwasservorrat, ist aber mit zwei sehr leistungsstarken Pumpen ausgestattet. Mit der vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 2.400 Litern pro Minute sowie der im Heck eingeschobenen Tragkraftspritze die 1.600 Liter Löschwasser in der Minute zur Einsatzstelle befördert, ist das LF das Pumpen stärkste Löschfahrzeug im Stadtgebiet“, führt Richter weiter aus.

Geht es nach dem Wehrführer und seinen Kameraden, soll sie der Mercedes Kurzhauber aus den 80ern noch viele weitere Jahre treu im Einsatz begleiten. Dafür wollen sie sorgen – natürlich ehrenamtlich.

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