Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Fritzlar auf LED-Technik hat begonnen

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Von links: Jörg Gisselmann (Leiter Netzregion EnergieNetz Mitte), Markus Scholz (Fa. Scholz Elektro- und Haustechnik Dienstleistungen), Bürgermeister Hartmut Spogat, Gerhard Schütt (Fachbereichsleiter Zentralangelegenheiten der Stadt Fritzlar), Dirk Margraf (Regionalmeister Netzregion EnergieNetz Mitte).

Bis voraussichtlich Mai 2019 sollen in der Kernstadt und weiteren Stadtteilen alle Leuchtköpfe ausgetauscht sein.

Fritzlar. Bei der Straßenbeleuchtung kann Fritzlar erheblich Energie, Geld und CO² einsparen. In der Kernstadt und den 10 Stadtteilen rüstet die ENM im Auftrag der Stadt die Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Beleuchtung um. Begonnen wurde mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Obermöllrich und Cappel. In der Kernstadt und die weiteren Stadtteile sollen bis voraussichtlich Mai 2019 alle Leuchtköpfe ausgetauscht sein.

Die Neue LED-Leuchten.

Insgesamt werden ca. 1.460 Leuchten in der Kernstadt und den Stadtteilen ausgetauscht. Zum Einsatz kommen die Leuchten der Fa. Schrèder und werden in Kooperation mit dem örtlichen Elektrohandwerk montiert. Die LED-Leuchten ermöglichen eine durchschnittliche Stromeinsparung von 60 bis 80 Prozent. Die alten Leuchten liefen mit einer Leistung von insgesamt 160 Watt, die neuen LED-Leuchten hingegen mit lediglich 19 Watt bei gleicher Lichtausbeute. Des Weiteren verfügen die hochwertigen LED-Leuchten über eine Lebensdauer von etwa 100.000 Brennstunden, was ca. 20 Jahre entspricht. Neben der Einsparung an Stromkosten reduzieren sich auch erheblich die Wartungs- und Instandhaltungskosten. Durch die Umrüstung schaffen wir allein im Bereich der Straßenbeleuchtung eine CO²-Minderung von ca. 200 t jährlich.

Von dem Austausch ausgenommen sind die Energiesparleuchten und NAV-Lampen (gelbes Licht).

Für die Umrüstung sind im Haushalt der Stadt Fritzlar ca. 500.000 Euro vorgesehen, die mit ca. 90 Prozent dank des kommunalen Investitionsprogrammes (KIP) des Bundes finanziert werden sollen.

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