Beim Bankenplanspiel „Schul/Banker“: Team der Fritzlarer Ursulinenschule im Finale

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Spielten erfolgreich Bänker: Die Schüler der Fritzlarer Ursulinenschule (v.li.) Tim Emsberger, Virginia Orth, Max Meister, Susanna Wiesa, Aaron Kraus und Nils-Henrik Girth.

Ursulinenschüler kämpfen vom 21. bis zum 23. April in Berlin mit 19 anderen Finalisten um Bundessieg.

Fritzlar. Was macht eigentlich der Vorstand einer Bank? Das erkundeten sechs Schülerteams der 9 G2 der Fritzlarer Ursulinenschule jetzt spielerisch im Rahmen eines Planspiels, an dem circa 4.200 Schüler der Klassen 9 bis 13 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnahmen – in 945 Teams.

Zunächst hatten sich die Ursulinenschüler im neuen Unterrichtsfach „Ökonomisches Handeln“ unter anderem mit Kaufverträgen und Verbraucherschutz auseinandergesetzt. Danach verschafften sie sich mit Hilfe des vom Bundesverband deutscher Banken zum 20. Mal durchgeführten Planspiels Einblick in das Finanzwesen. Sechs Teams von der Ursulinenschule schlüpften in die Rolle eines Bankenvorstands.

„Und die Schüler mussten dann – wie in einer ‘echten’ Bank – beispielsweise Unternehmensstrategien entwickeln, Zinssätze verschiedener Kredite und Anlageformen festlegen, einen Aktienfonds aus dem realen DAX zusammenstellen, Kontoführungsgebühren erheben, Werbeausgaben planen und Mittel zur Mitarbeiterfortbildung zur Verfügung stellen“, erklärt der betreuende Lehrer Franz Spahn.

Dabei galt es in dem sehr realitätsnah gestalteten Planspiel auch, die jeweilige Konjunkturentwicklung in den sechs „Spieljahren“ und gesetzliche Regelungen wie die Mindestreservepflicht im Blick zu haben. Erfolgreich konnten nur Teams sein, die im Team selbstständig und kooperativ arbeiteten.

Die 945 Teams spielten in 20 Untergruppen, und das Finale erreichten jeweils die Gruppensieger. Toller Erfolg für die Fritzlarer: Das Team mit dem Namen „Deutsche Privat- und Firmenbank“ qualifizierte sich als einziges Team in Hessen für das Finale in Berlin, wo vom 21. bis zum 23. April die 20 Finalisten spielerisch aufeinandertreffen.

„Besonders erfreulich ist auch“, so Spahn, „dass alle unsere sechs Teams unter den jeweils 20 erfolgreichsten Teams ihrer Gruppe landeten. Drei Teams erreichten sogar jeweils einen zweiten Platz in ihrer Gruppe und verfehlt

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