Ursulinenschule Fritzlar: Verabschiedung von drei langjährigen Mitgliedern des Kollegiums

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Schulleiterin Jutta Ramisch (li.) und der stellvertretender Schulleiter Uwe Jüngst (re.) bedanken sich bei Ingeborg Rieger (47 Jahre Sportlehrerin) für ihre langjährige Mitarbeit an der Ursulinenschule Fritzlar.

Jahrzentelang waren Ingeborg Rieger, Hildegard Klüsener, Helmut Jacobi an der Ursulinenschule angestellt und engagierten sich in großen Maße an der katholischen Gesamtschule in Fritzlar. Feierlich wurden sie nun verabschiedet.

Fritzlar. Vor Kurzem wurden im vollbesetzten Treffpunkt der Ursulinenschule die Schulsekretärin Hildegard Klüsener, die Sportlehrerin Ingeborg Rieger sowie der Englisch- und Musiklehrer Helmut Jacobi vom Kollegium feierlich in den Ruhestand verabschiedet, denn sie haben Spuren hinterlassen.

In ihrer Abschiedsrede bedankte sich Schulleiterin Jutta Ramisch bei Hildegard Klüsener, die 26 Jahre als Schulsekretärin an der Ursulinenschule arbeitete: „In dieser Zeit konnten vier Schulleiter auf dein fachliches Können, dein versiertes Wissen und deine uneingeschränkte Loyalität bauen.“

Auch Hildegard Klüsener geht nach 26 Jahre als Schulsekretärin.

Zu den Hauptaufgaben zählten für Klüsener die Zusammenstellung des Haushaltes, die Überweisungen der Rechnungen, die Abrechnungen schulischer Veranstaltungen und auch das Einsammeln von Lehrerunkostenbeiträgen.

Als Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer gab sie geduldig vielfältige Informationen weiter und stand immer mit Rat und Tat zur Verfügung. In den letzten Monaten war Klüsener für die Erweiterung des Schularchivs zuständig. Ramisch lobte Klüseners „Aufgeschlossenheit, Kooperations- und Hilfsbereitschaft“. Aufgrund ihrer ruhigen Herangehensweise sei ihr in der Schulgemeinschaft stets eine große Wertschätzung entgegengebracht worden. Mit ihrem Wirken für die Schule habe Klüsener vielfältige Spuren hinterlassen.

Nach 47 Dienstjahren wurde auch Sportlehrerin Ingeborg Rieger verabschiedet. Bei vielen Jahrgangsaktivitäten – wie dem Basketball- und Volleyballturnier, den Kooperationsspielen, der Spielerischen Leichtathletik sowie den Staffelspielen – wirkte sie engagiert mit. Darüber hinaus war Rieger an der Organisation zahlreicher Sportfeste wie Schwimmfeste und Bundesjugendspiele sowie an den Planungen für die „Sport-Fun-Fete“ und für den „Sportsfinderday“ beteiligt und leitete die Schwimm-AG. In den 80er Jahren war Rieger als Schulsportleiterin für die Geschicke der Fachschaft Sport verantwortlich.

Genau wie Helmut Jacobi, der 41 Jahre als Englisch- und Musiklehrer an der Ursulinenschule tätig war.

Bei „Jugend trainiert für Olympia“ begleitete Rieger Schülermannschaften in den Sportarten Tennis und Leichtathletik und konnte Erfolge bis hin zum Regionalsieger für die Schule verzeichnen. Als stellvertretende Klassenlehrerin begleitete Rieger viele Klassen auf Klassenfahrten und unterstützte die Klassenlehrer bei den vielfältigen Klassenaktivitäten. Ramisch bedankte sich bei Rieger für ihr Engagement für die Schüler und die Schule. Rieger habe die Schüler zu lebenslangem Sporttreiben motiviert, sportliche Leistungen eingefordert, aber auch den gesundheitlichen Aspekt in den Fokus des Sportunterrichts gestellt.

Auf 41 Jahre Lehrtätigkeit an der Ursulinenschule kann Helmut Jacobi zurückschauen. Jahrzehntelang war Jacobi ohne Unterbrechung Klassenlehrer im Mittelstufenbereich, betreute viele Schüler-generationen, organisierte viele Klassenfahrten und begleitete Schülergruppen zu den religiösen Orientierungstagen. Als Lehrer mit der Fächerkombination Englisch und Musik führte Jacobi unzählige Schüler zu erfolgreichen Abschlüssen.

Diesbezüglich verwies Ramisch auf die „hervorragenden Englisch-Ergebnisse der Schüler in den schriftlichen zentralen Abschlussprüfungen im Haupt- und Realschulzweig“. Die Freude an der Musik zu wecken, war Jacobi ebenfalls ein Anliegen. Unter seiner Leitung präsentierten die Bläser der Brass-Band bei musikalischen Veranstaltungen mit Freude ihre musikalischen Fähigkeiten. In den Schulgottesdiensten spielte Jacobi jahrzehntelang die Orgel.

Darüber hinaus führte Jacobi vor mehr als drei Jahrzehnten das Bogenschießen im Fach Freizeiterziehung ein, gestaltete viele Schulfeste mit und war Mitorganisator für den Spendenlauf für Somalia. In den 80er Jahren begleitete Jacobi mit Kollegen einen Lkw-Hilfskonvoi der Schule mit gespendeten Hilfsmitteln nach Polen. Ramisch bedankte sich bei Jacobi für sein engagiertes Wirken für die Schüler und für die Schule.

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