Viele Besucher bei Hessenstickerei-Ausstellung in Guxhagen

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Das Foto zeigt die Frauen der Hessenstickerei-Gruppe: (v.l.) Catharina Schäfer, Christa Waldmann, Christa Knödl, Gerda Monk und Gertrud Fehr (es fehlt Edeltraud Wünsche).

In der ehemaligen Synagoge waren über 150 wertvolle Exponate zu sehen.

Guxhagen. Zwei Tage diente die ehemalige Synagoge in Guxhagen als Ausstellungsraum für ein nordhessisches Kulturgut: Die Hessenstickerei oder auch Schwälmer Weißstickerei. Zu sehen waren über 150 Exponate, darunter Tafeltücher, Läufer, Kissen und andere Teile, die die Mitglieder der Guxhagener Hessenstickerei-Gruppe um Gründerin und Leiterin Christa Waldmann in tausenden von Stunden angefertigt haben.

„Die Grundlage für unsere Produkte ist in aller Regel reines Bauern-Leinen“, erklärt Waldmann, „das wird bestickt mit traditionellen hessischen Mustern mit den klassischen Sticharten – Knötchenstich, Kettstich, Schlingstich und anderen. Und am Ende wird beispielsweise ein Läufer oder ein Kissen draus.“

Mit dem Zuspruch der Ausstellung, die auch vom Guxhagener Kulturverein Kult-Uhr-Zeit unterstützt wurde, waren die Macherinnen mehr als zufrieden. Neben zahlreichen Besuchern aus Kassel kamen auch Gäste aus Eschwege, Paderborn und sogar Dortmund in die ehemalige Synagoge nach Guxhagen.

Christa Waldmann: „Das macht uns Hoffnung auf den Fortbestand dieses absolut erhaltenswerten nordhessischen Kulturgutes ‚Hessenstickerei‘.“

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