Volle Stadthalle beim Homberger Neujahrsempfang 2016

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Neujahrsempfang der Kreisstadt Homberg in der Stadthalle: Zahlreiche Gäste, Ehrungen und traumhaftes Ballett.

Homberg. "Sie sind alle eingeladen, weil Sie sich um die Stadt verdient gemacht haben", mit diesen Worten begrüßte Bürgemeister Dr. Nico Ritz die Gäste in der Homberger Stadthalle zum Neujahrsempfang. Wie schon im letzten Jahr blieb die Schutzschirm-Kommune ihrem Motto "Wasser statt Sekt" treu. Das schien jedoch auch in diesem Jahr niemanden zu stören – die Stadthalle war bis auf den letzten Platz voll besetzt.

"Dieses Jahr hatten wir so viele Anmeldungen wie noch nie. Und wir wissen, dass Sie nicht wegen des Essens hier sind", scherzte der Bürgermeister in seiner Begrüßungsrede. Generell zog das Stadtoberhaupt ein positives Fazit für das vergangene Jahr. Besonders lobte Ritz die positive Stimmung in der Stadt – nicht zuletzt durch das reaktivierte Altstadtfest und die gut besuchten Nachtmärkte. Im gleichen Atemzug hob er das Engagement des Stadtmarketings und den neu gegründeten Verein Homberg Events hervor. "Seien Sie ein bisschen geduldig und respektvoll. Denn das haben die Leute, die sich hier engagieren, verdient", bat Ritz die Gäste in der Stadthalle.

Seinen letzten Auftritt bei einem Neujahrsempfang als Homberger Stadtverordnetenvorsteher hatte Heinz Marx. Nach über 30 Jahren soll nach den Kommunalwahlen im März Schluss sein. Im Fokus seiner Rede stand auch das Thema Flüchtlinge. "Ich denke, hier ist ganz Europa gefragt", sagte Marx und machte aber auch deutlich, dass Homberg alles im Griff habe. Besonders am Herzen liegt Marx die "Gute Stube" der Stadt: der Marktplatz. "Wir sollten alle daran arbeiten, dass der Marktplatz so schön erhalten bleibt", sagte der Stadtverordnetenvorsteher.

Ehrengast und Referent des Abends war Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen. Sein Thema: "Sportvereine als Zukunftsmodelle". In seinem Vortrag betonte er noch einmal die Wichtigkeit des Ehrenamtes für eine funktionierende Gesellschaft. "Das Ehrenamt pulsiert und hat Schwung, aber wir müssen täglich dafür arbeiten, dass es so bleibt", sagte Müller. Ehrungen durften an diesem Abend auch nicht fehlen. Vor allem Kay Rübenstahl stach dabei heraus. Der Homberger überzeugte beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht". Er hatte zusammen mit zwei weiteren klugen Köpfen einen Nachweis für Melamin entwickelt. Damit hat sich der Enkel von Hombergs Ehrenbürgermeister Helmut Blau sogar bis nach China und zu Bundeskanzlerin Angela Merkel geforscht.

Ehrenämtler mit Leib und Seele ist Lothar Fritz. Er wurde für sein Engagement beim Technischen Hilfswerk Homberg geehrt. Insgesamt 35 Jahre leitete er die Geschicke beim Kreisstadt-THW. Präsente gab es auch für die Mitglieder des Seniorenbeirats Anni Cerba, Joachim Eisenberg, Heinz Engelhard und Frank Ruland für 25 Jahre Arbeit im Zeichen der älteren Generation – überreicht von Helga Engelke von der Landesseniorenvertretung. Für Unterhaltung sorgten der Chor Cantare Musica und die Ballettschule Mira Schimanski aus Homberg. Auf den offiziellen Teil folgte dann der gemütlich Plausch beim einen oder anderen Gläschen.

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