VR-Bank Chattengau auf Wachstumskurs

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Generalversammlung bei der VR-Bank Chattengau: Genossen zufrieden mit der Bilanz.

Edermünde. "Das Geschäftsjahr 2014 war ein gutes Jahr. Unsere Mitglieder und Kunden blicken nach wie vor optimistisch in die Zukunft. Sie haben angesichts des niedrigen Zinsniveaus mutig in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände investiert", betonte Kai Mardorf, Vorstand der VR-Bank Chattengau bei der Generalversammlung in Besse.

Auf der Suche nach einer Alternative zur klassischen Geldanlage hätten sich viele Kunden für das sogenannte "Betongold" entschieden und in Einfamilienhäuser, Grundstücke und Eigentumswohnungen investiert. Das ist auch durch die rege Bautätigkeit in Dörnhagen, Gudensberg, Grifte und Haldorf deutlich sichtbar. Als Folge dieser starken Investitionsfreude stiegen die Kundeneinlagen nur leicht um 0,3 Prozent auf 294,2 Millionen Euro. Die Bilanz als Spiegelbild der insgesamt guten wirtschaftlichen Aktivitäten wuchs um 1,1 Prozent auf 360,2 Millionen Euro.

Auch wenn es nicht ganz möglich ist, die Rückgänge aus dem zinsabhängigen Geschäft aufzufangen, so der Vorstand, sei die Entwicklung wie auch das Betriebsergebnis in Höhe von 1,06 Millionen Euro zufriedenstellend. Auch die Menschen in der Region partizipieren von der stabilen Ertragslage der Bank. Zum einen werden Steuern in Höhe von 466.000 Euro an die hiesigen Kommunen gezahlt. Zum anderen konnten sich Vereine und kulturelle Einrichtungen erneut über Spenden von 100.000 Euro freuen. Außerdem veranstaltet die VR-Bank Chattengau gemeinsam mit der Stadt Gudensberg im Rahmen des 80. Viehmarktes am 4. September 2015 ein Konzert mit der Kölner Kultband "Die Höhner".

Anschließend nahm Vorstand Thomas Völker Stellung zu europäischen Finanzpolitik. "Wir brauchen eine europäische Bankenregulierung, die konsequent den Risikogehalt einer Bank berücksichtigt". So muss etwa die VR-Bank Chattengau in den europäischen Bankabwicklungsfonds einzahlen. "Der Fonds springt nur ein, wenn systemrelevante Banken saniert oder abgewickelt werden müssen. Unsere Bank ist aber keine systemrelevante Bank. Von daher ist es so, als müssten Fahrradfahren die Maut für Autobahnen mitbezahlen", so Völker abschließend.

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