Wabern: Muslime diskutierten mit AfD-Glaser

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Das Foto zeigt: (v. li.) Usman Cheema, Albrecht Glaser, Claus Steinmetz, Khalid Mahmood und Peter Schlombs. Unten rechts Heinz Matthias vom Arbeitskreis

Der in Niedenstein wohnende AfD-Bundestagsabgeordnete Albrecht Glaser war Ehrengast bei der Antirassismus-Veranstaltung der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Wabern.

Wabern. „Islam & Rechtspopulismus“, so lautete der Titel einer Vortragsveranstaltung, zu der die Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Wabern in die dortige Mehrzweckhalle eingeladen hatte. Podiumsmitglieder waren Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz, Harles Ortsvorsteher Peter Schlombs, Khalid Mahmood (Vorsitzender von Ahmadiyya Muslim Jamaat Wabern), die beiden Imame Usman Cheema und Sajid Ahmad Naseem und Albrecht Glaser, AfD-Bundestagsabgeordneter mit Wohnsitz in Niedenstein.

Und der machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. „In keinem der 56 Staaten, in denen der Islam die Staatsreligion ist, sind die Regierungen demokratisch gewählt“, war nur einer seiner Einwürfe. Oder: „94 Prozent der ägyptischen Frauen sind – trotz Verbotes – genitalverstümmelt.“

Der in Niedenstein wohnende AfD-Bundestagabgeordnete Albrecht Glaser war Ehrengast bei der Veranstaltung.

Wohingegen Usman Cheema den Islam als friedfertige Religion verstanden wissen wollte. „Verbreitet Frieden auf Erden“ zitierte der Imam und Theologe den Begründer der Ahmadiyya-Bewegung, Mirza Ghulam Ahmad.

Übrigens: Im Nachgang saßen alle an einem Tisch und genossen gemeinsam Köstlichkeiten aus der arabischen Küche, die die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat Wabern zubereitet hatten.

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