A49 bei Wabern: Autofahrerin bei Unfall mit vier Pkw schwer verletzt

Nach einem großen Zusammenstoß von vier Pkw auf der A49 bei Wabern musste eine 48-jährige Twingo-Fahrerin ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Wabern/A49. Am gestrigen Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn 49 bei Wabern im Schwalm-Eder-Kreis ein schwerer Verkehrsunfall, an dem insgesamt vier Pkw beteiligt waren. Die Fahrerin eines der Autos wurde dabei schwer, nach ersten Erkenntnissen aber offenbar nicht lebensgefährlich verletzt und musste in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Den an allen Fahrzeugen entstandenen Sachschaden beziffern die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal zusammen auf rund 80.000 Euro.

Der Unfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr, etwa einen halben Kilometer hinter der Anschlussstelle Wabern in Fahrtrichtung Marburg. Die eingesetzten Beamten gehen nach den ersten Ermittlungen von folgendem Unfallhergang aus: Ein 24-Jähriger aus Kirtorf im Vogelsbergkreis wechselte mit seinem Audi A3 vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um den vorausfahrenden Renault Twingo einer 48-Jährigen aus Gilsberg zu überholen. Zu dieser Zeit näherte sich von hinten auf dem linken Fahrstreifen ein 42-Jähriger aus Bad Zwesten mit einem Mercedes AMG. Der 42-Jährige wich wegen dem auf seinen Fahrstreifen wechselnden Audi A3 nach rechts aus und krachte dort in das Heck des deutlich langsamer fahrenden Twingos.

Der Twingo drehte sich daraufhin nach links, touchierte den Audi A 3 und kam quer zur Fahrbahn auf dem linken Fahrstreifen vor der Betonleitwand in der Fahrbahnmitte zum Stehen. Ein nachfolgender Autofahrer, ein 56-Jähriger aus Schwalmstadt, versuchte mit seinem Ford Fusion den auf der Autobahn liegenden Trümmerteilen auszuweichen und krachte schließlich in den nahezu unbeleuchteten, quer auf dem linken Fahrstreifen stehenden Twingo der 48-Jährigen. Sie wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Infolge des Unfalls musste die A 49 in Richtung Marburg bis etwa 19 Uhr voll gesperrt werden. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten der drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge, des Twingos, des Audis und des Mercedes, sowie der Reinigung der Fahrbahn musste einer der beiden Fahrstreifen noch bis 20.15 Uhr gesperrt bleiben.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden bei der Polizeiautobahnstation Baunatal geführt.

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