Wabern gedenkt dem Ende des 1. Weltkriegs und der Reichspogromnacht

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Am kommenden Freitag, 9. November, liest Dr. Dieter Vaupel im Waberner Kulturbahnhof aus seinem Buch „Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten“. Darin geht es um die Lebensgeschichte einer jüdischen Frau, die nach ihrem Aufenthalt im Lager Ausschwitz im Alter von 15 Jahren nach Hess. Lichtenau gebracht wurde, um dort in der Munitionsfabrik in Hirschhagen zu arbeiten.

Die Gemeinde Wabern lädt zu zwei Veranstaltungen ein, um dem Ende des 1. Weltkriegs und der Reichspogromnacht zu gedenken.

Wabern. Zwei historisch bedeutende Ereignisse jähren sich in diesem Jahr:

– das Ende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal und

– die Reichspogromnacht am 9. November zum 80. Mal.

Um diese beiden Ereignissen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, lädt die Gemeinde Wabern zu zwei Veranstaltungen ein. Die erste findet am Donnerstag, 8. November, um 19 Uhr am Gedenkstein auf dem heutigen Gelände der Grundschule Falkenberg, dem Standort der ehemaligen Synagoge statt.

Dort will man den in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 verhafteten oder ermordeten Juden gedenken, sowie an die Synagogen und jüdische Geschäfte erinnern, die damals in Brand gesetzt oder zerstört wurden.

Und am Freitag, 9. November, um 18 Uhr startet am Gedenkstein an der Evangelischen Kirche in Wabern die Veranstaltung „Gedenken-Weg-Lesung-Dialog“. Im Anschluss werden die Teilnehmer gemeinsam dem Weg der „Stolpersteine“ entlang der Bahnhofstraße zum Kulturraum des Bahnhofs folgen. Im Bahnhof wird dann eine Lesung mit Dr. Dieter Vaupel, aus Gudensberg-Obervorschütz stattfinden, bei der er aus seinem aktuellen Buch „Auf einem fremden unbewohnbaren Planeten“ vorliest.

Es erzählt die Lebensgeschichte einer jüdischen Frau, die nach ihrem Aufenthalt im Lager Ausschwitz im Alter von 15 Jahren nach Hess. Lichtenau gebracht wurde, um dort in der Munitionsfabrik in Hirschhagen zu arbeiten.

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