Waberner Erinnerungen-Heimatkalender wird vorgestellt

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Wirkten am neuen Kalender mit: (v. li) Ralf Vonhold, Roland Schippany, Rainer Kumaus und Manfred Uchtmann.

Am Sonntag, 18. November, wird der Waberner Heimatkalender 2019, in der Mehrzweckhalle Wabern vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Wabern. Ein Aquarell der ehemaligen Schmiede Kaiser ist das Titelbild des Waberner Heimatkalenders 2019, der am Sonntag, 18. November, in der Zeit von 13.30 bis 17.30 Uhr in der Mehrzweckhalle vorgestellt und zum Kauf angeboten wird. Bereits zum 19. Mal erscheint der Kalender des Geschichts- und Kulturkreises Wabern.

Erneut ist es den Verantwortlichen des Vereins gelungen auf den zwölf Kalenderblättern den Wandel des Ortes und die Ereignisse der Vergangenheit lebendig zu machen. So wird die wahre Begebenheit erzählt, als im Jahre 1857 wegen eines hohen Staatsbesuchs in einer Nachtaktion eine neue Pflasterung auf dem Schlosshof erstellt wurde. Aus dem erhaltenen Gesindebuch der Gemeinde Wabern aus der Zeit von 1824 bis 1849 wird das Schicksal von Knechten und Mägden beleuchtet.

Am 23. Juni 1919 wurde die Fußballabteilung TSV 1900 Wabern gegründet. Ein Aufsatz zeichnet die Entwicklung des Fußballs in Wabern auf. Ein interessanter Bericht über die Eisenbahnnebenstrecke zwischen Wabern und Bad Wildungen erinnert an die Höhen und Tiefen dieser Bahnlinie.

Die Auswertung von alten, im Staatsarchiv Marburg lagernden Dokumenten führte zu einem Aufsatz über Entstehung des ehemaligen Friedhofs an der Forststraße (heute Standort des Rathauses) und die mit der Planung vorausgehenden Scharmützel zwischen Bürgermeister und Pfarrer.

Interessant liest sich auch eine mit manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldung in der Neckarzeitung vom 26. Juni 1822 über den damaligen Pfarrer Werner. Die zahlreichen Artikel aus den Fritzlarer Anzeigern aus der Zeit von 1895 bis 1914 geben interessante Ereignisse in Wabern wieder.

In Verbindung mit der Präsentation des neuen Kalenders werden wieder zahlreiche Bilder aus dem Fundus des Geschichts- und Kulturkreises gezeigt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet eine Sonderausstellung mit zahlreichen Räuchermännchen, Nussknackern und Figuren aus Überraschungseiern. Weiterhin wird mit Bildmaterial auf das TSV-Fußballjubiläum aufmerksam gemacht. Unter der Überschrift „KunstGeFährten“ präsentiert die bdks, Waberner Werkstätten, Gemälde ihrer Beschäftigten. Weiterhin wird aus Anlass des Volkstrauertages – wie im vergangenen Jahr – an ein Soldatenschicksal erinnert.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Für die Besucher gibt es ein umfangreiches Kuchenbufett und Kaffee sowie Kaltgetränke. Der neue Kalender kann an diesem Nachmittag zum Preis von acht Euro erworben werden.

Ab dem kommenden Dienstag liegt der Kalender auch in der Kreissparkasse, der Postagentur Ritschel und der VR-Bank Chattengau/Schwalm-Eder zum Kauf aus.

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