Wecke- un Worschtmarkt in Borken lockte zahlreiche Besucher

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Am Sonntag fand bereits zum siebten Mal der Wecke- un Worschtmarkt in Borken statt.

Borken. Schon in der Bibel steht, „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein..“, der Nordhesse ergänzt den Vers gerne abweichend mit „es muss auch ein Stück Worscht druff sein“. Mit dieser Grundeinstellung pilgerten am Sonntag wieder einige tausend Besucher in die ehemalige Bergbaustadt, denn zum siebten Mal eröffnete der Nordhessische Wecke- un Worschtmarkt seine Pforten.

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Knapp 60 Stände verteilten sich in den Gassen rund ums Rathaus und die Stadtkirche, davon über die Hälfte von Wurstproduzenten aus der Region. Auch 15 Bäcker hatten ihre frischen Brötchen und kernigen Brote im Gepäck und so waberte bereits am Vormittag ein Duft durch die Stadt, der Gäste aus Nah und Fern anlockte. Gemeinsam mit den Obermeistern Fritz Kästel (Fleischer) und Olaf Nolte (Bäcker) eröffnete Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm vor dem historischen Rathaus die Veranstaltung und freute sich über die erneut guten Resonanz.

Vor jeder Bude standen Brettchen mit Proben, frisches Brot mit Butter oder kleine Wurststückchen fanden schnell ihre Fans und so machte die Genießer-Meile ihrem Namen alle Ehre. Ursula und Walter Bräutigam gehörten zu den vielen treuen Besuchern, die jedes Jahr zu dem kulinarischen Stelldichein nach Borken kommen.

In diesem Jahr stand Weckewerk mit Pellkartoffeln und Gurke auf dem Speiseplan der beiden Gombether, das sie sich in der Herbstsonne schmecken ließen. Andere freuten sich mehr über einen schnellen Imbiss, wie etwa die fünfjährige Marlene Dietrich, die immer wieder ein Stück ihrer delikaten Currywurst aufpikste und genussvoll in den Mund steckte.

Viele Metzger und Bäcker hatten ein spezielles Marktangebot, daher sah man im Laufe des Tages viele Besucher mit ein oder zwei Tüten in der Hand, die das Ergebnis der „kulinarischen Shopping-Tour“ waren. Am Nachmittag versammelten sich die Handwerker auf dem Marktplatz, dort wurden die Auszeichnungen „Qualität aus Hessen“ an die Teilnehmer der Freiwilligen Selbstkontrolle vergeben. „Das ist nicht nur Qualität aus Hessen, sondern direkt aus der Region“, betonte Landrat Winfried Becker die Bedeutung des heimischen Lebensmittelhandwerks und wünschte den Gästen „guten Appetit“.

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