Wildungen, Fritzlar und Gudensberg bekamen Förderbescheide für Freiwilligen Polizeidienst

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Nach der feierlichen Übergabe des Förderbescheides (v.li.): Burcin Demirkapi (Stellvertretende Sachgebietsleiterin Bürgerservice Gudensberg), Gudensbergs Erster Stadtrat Walter Berle, Martin Segeler (Ordnungsamtsleiter Bad Wildungen), Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil, IKZ-Geschäftsführer Claus Spandau, Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat und Volker Feige (Ordnungsamtsleiter Stadt Fritzlar).

Ein Förderbescheid in Höhe von 75.000 Euro wurde nun im Bad Wildunger Rathaus von Claus Spandau an die Städte Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg übergeben.

Bad Wildungen. Einen Förderbescheid in Höhe von 75.000 Euro für ihre interkommunale Zusammenarbeit erhielten jetzt die Städte Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg. Übergeben wurde der Bescheid im Bad Wildunger Rathaus von Claus Spandau, dem Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ). Verwendet werden soll das Geld für die Finanzierung des Freiwilligen Polizeidienstes, der in den drei Kommunen Anfang 2019 starten soll.

Die Indienststellung der Bediensteten wird Mitte Januar 2019 erfolgen. Daran schließt sich eine Ausbildung an, sodass im kommenden Frühjahr der Streifendienst aufgenommen werden kann. Ralf Gutheil, Bürgermeister von Bad Wildungen: „Wir sehen in dem Freiwilligen Polizeidienst eine Möglichkeit, mehr ansprechbare Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen und darüber hinaus durch diese ehrenamtliche Tätigkeit ein weiteres Bindeglied zwischen Bürger, Kommune und Polizei zu schaffen.“ Fritzlars Bürgermeister Hartmut ergänzt: „Mehr polizeiliche Präsenz wird ja zu Recht auch vermehrt von den Bürgern eingefordert.“

In den drei Kommunen ist geplant, 20 Bedienstete für den Freiwilligen Polizeidienst einzustellen. Insgesamt 22 Bewerbungen liegen mittlerweile vor, die nun gesichtet werden. „Polizei und beteiligte Kommunen haben ein gemeinsames Interesse daran, aus einer möglichst großen Auswahl an Bewerbern auswählen zu können“, sagt Gudensbergs Erster Stadtrat Walter Berle, „deshalb wurde einvernehmlich beschlossen, die Bewerbungsfrist bis zum 23. November zu verlängern.“

An der Präventionsarbeit Interessierte, die mit bürgernahem Einsatz einen ehrenamtlichen Beitrag zur Sicherheit in den Städten Bad Wildungen, Fritzlar und Gudensberg leisten wollen, werden deshalb nochmal aufgerufen, sich bei den genannten Städten oder den Polizeistationen Bad Wildungen oder Fritzlar zu bewerben.

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