SPD mit Wind unter den Flügeln

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Beim Neujahrsempfang in der Homberger Stadthalle: (v.l.) Landrat Winfried Becker, Landtagsabgeordnete Regine Müller, Erster Kreisbeigeordneter Jürgen Kaufmann, Europaabgeordnete Martina Werner, Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley, Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke und Landtagsabgeordneter Günter Rudolph.

Beim Neujahrsempfang der Schwalm-Eder-Kreis-SPD rief die Spitzenkandidatin, Dr. Katarina Barley, zu mehr Gemeinsamkeit in Europa auf.

Homberg. Die Spitzenkandidatin für Europa und Bundesministerin für Justiz, Dr. Katarina Barley, rief beim Neujahrsempfang der Schwalm-Eder Kreis-SPD zu mehr Gemeinsamkeit in Europa auf.

Mehr gemeinsame Lösungen in Europa forderte Ministerin Barley, die Spitzenkandidaten der SPD für die Europawahl am 26. Mai 2019 ist. In der rappelvollen Stadthalle in Homberg waren nicht nur viele Parteimitglieder, sondern auch viele Vertreter aus Wirtschaft und Ehrenamt, anderen Parteien und Organisationen zu Gast.

Sie erlebten eine engagierte Rednerin, die sehr persönlich ihr Verhältnis zu Europa beschrieb und dafür viel Beifall und viele Sympathien erntete. Für den gelungenen musikalischen Rahmen sorgte die Musikschule Schwalm-Eder, vertreten durch die Leiterin Inga Knöpfel mit ihrer Familie.

Alle wollten Barley sehen. Die Homberger Stadthalle platzte beim Neujahrsempfang der Kreis-SPD nahezu aus allen Nähten.

 

In seiner Begrüßung sprach Edgar Franke über die Lage der SPD. „Wir haben wieder mehr Wind unter den Flügeln“, betonte Franke. Mit der Forderung einer erhöhten Rente für Menschen, die mindestens 35 Jahre gearbeitet haben, hat die SPD endlich wieder die Herzen der Menschen erreicht. Die gute Sachpolitik für Rentner, Familien und Kinder fände Anklang und mache sich auch in den Umfragen bemerkbar. Diesen Schwung müsse man jetzt mit in die Europawahl nehmen.

In ihrer Rede erzählte Katarina Barley ihre persönliche Biografie, die durch und durch europäisch sei. Sie sei Europäerin von den Haarspitzen bis zu den Zehen. Als Tochter eines Briten und einer Deutschen sei sie von Kind an auch mehrsprachig aufgewachsen. Sie vermisse aber inzwischen den gemeinsamen europäischen Gedanken und das Bestreben gemeinsame Lösungen umzusetzen. Hieran müsse gearbeitet werden und dafür wolle sie auch einsetzen. Es dürfe nie wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa kommen. Doch beispielsweise drohe der kalte Brexit, alte Streitigkeiten in Nordirland wieder anzuheizen.

In seinem Ausblick auf das Jahr 2019 wies der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Günter Rudolph auf die Bedeutung der Europawahl hin. Die Europawahl sei wichtig für die Menschen. Er appellierte an seine Zuhörer, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen. Die Demokratie lebe von aktiver Beteiligung. Außerdem müssten die mit den Ängsten der Menschen spielenden Populisten an der Wahlurne in die Schranken gewiesen werden. Das Auseinanderdriften der Gesellschaften müsse Einhalt geboten werden.

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