Windpark Markwald: Vollsperrung zwischen Felsberg und Melsungen nötig

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Das Fundament einer der sechs Windkraftanlagen. Mittlerweile sind die Arbeiten weiter: Ab nächster Woche werden große Teile wie Rotorblätter angeliefert.

Wegen Bauarbeiten am Windpark Markwald und damit verbundenen Schwertransporten, müssen die K 21 und B 253 ab kommender Woche einige Male für den Verkehr nachts gesperrt werden.

Das Fundament einer der sechs Windkraftanlagen. Mittlerweile sind die Arbeiten weiter: Ab nächster Woche werden große Teile wie Rotorblätter angeliefert.  Felsberg. Aufgrund nächtlicher Schwertransporte müssen die K 21 sowie die B 253 ab kommenden Montag, 13. März, bis hin zum 30. Juni jeweils von Montag bis Freitag zwischen 22 und 5 Uhr kurzzeitig voll gesperrt werden. Der Sperrbereich auf der B 253 liegt zwischen der Anschlussstelle Melsungen und dem Einfahrtsbereich in den Windpark „Markwald“ sowie auf der K 21 aus Richtung Heßlar.

Das Fundament einer der sechs Windkraftanlagen. Mittlerweile sind die Arbeiten weiter: Ab nächster Woche werden große Teile wie Rotorblätter angeliefert.

In den Transportzeiträumen werden nachts Lichtsignalanlagen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgestellt, die tagsüber deaktiviert werden. Es sei im Hinblick auf die Arbeiten am Windpark das erste und einzige Mal, dass die Zufahrten für die Schwertransporte vorübergehend gesperrt werden müssen, erklärt Stephan Bürger vom Landkreis Schwalm-Eder auf Nachfrage der HEIMAT NACHRICHTEN.

Der Grund für die nächtlichen Schwertransporte: Die Bauarbeiten des Windparks Felsberg/Markwald gehen in eine neue Phase. Laut Kathrin Kramer, Pressereferentin von „vortex energy“, dem federführenden Bauunternehmen des Windparks, werden in dieser Zeit größere Teile wie Maschinenhäuser, Rotornaben, Rotorblätter und Stahlturmsegmente der insgesamt sechs Windkraftanlagen angeliefert. Diese sollen hauptsächlich zwischen dem 13. März und 8. Mai angeliefert werden. Genauer könne „vortex energy“ sich nicht festlegen: „Die Erfahrung zeigt, dass es bei solchen großen Transporten immer zu Verzögerungen und Änderungen kommt“, betont Kathrin Kramer gegenüber unserer Zeitung.

Fünf der Windräder des Typs sind 114 Meter hoch, eines kommt auf 134 Meter Nabenhöhe. Die Rotoren der Anlagen betragen im Durchmesser nocheinmal 131 Meter. Das höchste Windrad ist eine Bürger-Windanlage, das von der Gesellschaft Bürgerwind Felsberg GmbH & Co. KG betrieben wird. Dazu gehören einzelne Gesellschafter und die Energie-Genossenschaft Fulda-Eder mit Sitz in Melsungen.

Die Inbetriebnahme des gesamten Windparks soll im Mai geschehen. Von den sechs Windenergieanlagen wird eine jährliche Stromproduktion von etwas mehr als 50 Millionen Kilowattstunden erwartet – damit können, so „vortex energy“, 15.000 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgt werden.

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