Wird Martin Volke Landwirt des Jahres?

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Der Fritzlarer Junglandwirt Martin Volke in seinem Schweinstall auf dem Lindenhof.

Fritzlarer Schweinehalter ist für CeresAward nominiert

Fritzlar. Am 16. Oktober ist es so weit – im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ kürt das landwirtschaftliche Nachrichtenportal „agrarheute“ in Berlin den Landwirt oder die Landwirtin des Jahres 2019. Martin Volke (27) aus Fritzlar gehört zu den 33 Finalisten, die sich für die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft qualifiziert haben. Das Jurorenteam hat ihn jüngst auf seinem Hof besucht.

Martin Volke aus Fritzlar ist zwar erst 27 Jahre alt, doch bereits als Betriebsleiter für die Geschicke des breit aufgestellten Unternehmens verantwortlich. Schwerpunkt ist die Schweinemast mit Direktvermarkung. So vertreibt er etwa die Hälfte der jährlich gemästeten 4.000 Schweine über den eigenen Hofladen, Catering, Schulverpflegung und auf Wochenmärkten. Seit ein paar Jahren gibt es einen neuen Maststall, in dem das Tierwohl entscheidend ist. Hier konnte Martin Volke erste Erfolge bei der Haltung von Langschwanzschweinen erzielen. Neben den Schweinen spielen auch der Acker- und Gemüsebau sowie die Haltung von Legehennen eine Rolle für den Betriebserfolg. Mehr unter: www.lindenhof-laedchen.de

Landwirte suchen den Dialog

Martin Volke ist in der Kategorie Schweinehalter für den mit 10.000 Euro dotierten Ceres Award qualifiziert – der höchsten Auszeichnung in der Landwirtschaft. Vergeben wird der Award von „agrarheute“, der führenden Fachmedienmarke im Agrarbereich aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in den elf Einzelkategorien Ackerbauer, Biolandwirt, Energielandwirt, Fleischrinderhalter, Geflügelhalter, Geschäftsidee, Junglandwirt, Manager, Milchviehhalter, Schweinehalter und Unternehmerin ausgezeichnet.

Volke vertreibt etwa die Hälfte der jährlich gemästeten 4.000 Schweine über den eigenen Hofladen, Catering, Schulverpflegung und auf Wochenmärkten.

„Über 240 Bewerbungen sind dieses Jahr für den CeresAward eingegangen – neuer Rekord“, so Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur von „agrarheute“. 33 von ihnen, drei je Kategorie, hat die Jury schließlich in die Shortlist gewählt. „Immer mehr Landwirte suchen den Dialog mit den Verbrauchern und nutzen den CeresAward, um ihre Arbeit zu erklären. Neueste Studien zeigen, dass Landwirte und Verbraucher in kritischen Themen gar nicht weit auseinanderliegen. Diese Missverständnisse sollten ausgeräumt, der Gesprächsfaden wieder aufgenommen werden“, so Steffin weiter. Dabei könne der CeresAward helfen. Mehr zum Thema unter: agrarheute.com.

Von Nordfriesland bis Südtirol

Elf Jurorenteams besuchten und beurteilten die Finalisten im Laufe der vergangenen Monate auf ihren Höfen in ganz Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Der nördlichste Betrieb liegt in diesem Jahr in Nordfriesland – der südlichste Bewerber kommt aus Südtirol „Die Hoftour ist immer sehr intensiv. Entschädigt wird man aber schnell, wenn man die engagierten Landwirtinnen und Landwirte in ihrem Element erlebt, voller Stolz auf das, was sie für Mensch, Tier und Natur leisten“, resümiert Steffin. Zusammengesetzt sind die Jurorenteams aus je einem agrarheute-Fachredakteur, einem Verbandsrepräsentanten sowie einem Vertreter des jeweiligen Kategoriesponsors.

Kürung auf Gala in Berlin

Gekürt werden die Gewinner auf dem Galaabend „Nacht der Landwirtschaft“ am 16. Oktober im Kosmos in Berlin. Auftakt zur Gala ist ein Empfang um 18 Uhr mit anschließender festlicher Preisverleihung ab 18.45 Uhr. Karten gibt es ab 99 Euro unter http://www.ceresaward.de. Aus Hessen ebenfalls nominiert ist Fabian Häde aus Alheim in der Kategorie Geflügelhalter. Alle Finalisten werden vorgestellt unter: www.ceresaward.de/shortlist-2019.

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