Die Wotansteiner Laienspielgruppe aus Gudensberg-Maden feierte 25-jähriges Jubiläum und sammelte für gute Zwecke

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Sammelten für gute Zwecke: (v. li.) Kerstin Fröhlich, Steffen Hofstätter, Nicole Mäding, Holger Mäding, Nicole Hempel, Sandra Stohwasser, Lars Seeger, Natalie Dünzebach, Claudia Böttcher, Karl-Heinz Böttcher, Martina Gerhold, Torsten Gerhold, Carina Wallrabe, Michael Bratfisch, Evi Heger, Caroline Wallgrabe, Thomas Briefs und Rolf Sorokin.

25 Jahre gibt es die Laienspielgruppe Wotansteiner schon in Maden. Zum Jubiläum spendete sie an die ukrainische Jugendbegegnung Gudensberg sowie an den Verein Kleine Riesen Nordhessen. Zudem sammelte sie noch im Publikum ihres Theaterstückes "Besetzt! ...alle aus dem Häuschen".

Gudensberg-Maden. Die Laienspielgruppe Wotansteiner aus Maden feierte im Januar ihr 25-jähriges Jubiläum und führte aus diesem Anlass in sieben Aufführungen das selbstgeschriebene Theaterstück "Besetzt! …alle aus dem Häuschen" mit großem Erfolg im Gudensberger Bürgerhaus auf.

Der Inhalt: Nur durch couragiertes Handeln der Hausbesetzer gelingt es – mit nicht ganz legalen Mitteln – dem korrupten Rathaus-Beamten sowie einem Immobilienspekulanten ein altes Fachwerkhaus in der Gudensberger Innenstadt abzuluchsen. "Aber auch dem Publikum wurde Geld für den guten Zweck abgeluchst", sagt Thomas Briefs, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.

Getürkter Kaufvertrag: Steffen Hofstätter, als Scheich verkleidet, luchst zusammen mit Asylantin Tambusi Tarahika (Natalie Dünzebach) dem korrupten Immobilienhai Kaiser (Thomas Briefs) und dem Rathausbeamten Müller (Holger Mäding) das Fachwerkhaus ab.

Das Ensemble sammelte nach jeder Veranstaltung Spenden für den guten Zweck. Das Ziel: Zwei regionale Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. So kamen für die ukrainische Jugendbegegnung der Stadt Gudensberg – neben der 500 Euro-Spende der Wotansteiner – nochmals 85 Euro vom Publikum zusammen.

Weitere 500 Euro der Theatergruppe gingen an den Verein Kleine Riesen Nordhessen e.V. – zuzüglich 257,39 Euro der Theaterbesucher. "Das Geld erfüllt letzte Wünsche betroffener Kinder und Jugendlicher und wird auch für Forschungsvorhaben eingesetzt", so Birgit Höch für den Verein.

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