Raus aus der Großstadt: Zehn neue Dienstposten fürs Finanzamt Fritzlar

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Das Finanzamt am Standort Fritzlar wird personell verstärkt. Insgesamt wird es zehn neue Dienstposten in der Domstadt geben.

Fritzlar. Das Finanzamt Schwalm-Eder am Standort Fritzlar wird personell verstärkt. Das gab der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer bei seinem Besuch in der Domstadt am Dienstag offiziell bekannt.

Im Zuge der Reform der Hessischen Steuerverwaltung erhält die Fritzlarer Behörde zehn neue Dienstposten. „Die Arbeit zu den Menschen bringen – das ist mir ein wichtiges Anliegen“, erklärte Dr. Schäfer den Ausbau der neuen Posten. „Eine dezentrale Verwaltung gehört auch zur Lebensqualität im ländlichen Raum. Das Land Hessen ist bestrebt, den Mitarbeitern sichere und attraktive Arbeitsplätze auch jenseits der großen Zentren anzubieten.“

In einem ersten Schritt werden rund 200 Arbeitsplätze der Steuerverwaltung raus aus den Ballungszentren in die ländlicheren Regionen Hessens verlagert – im Einvernehmen mit den Mitarbeitern. Für viele entstünden dann im ländlichen Raum neue Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten. Die Steuerverwaltung rücke damit näher an die Menschen heran. Grundsätzlich solle die Steuerverwaltung personell verstärkt werden. Darum werden in diesem Jahr landesweit so viele junge Menschen in den Finanzämtern angestellt und ausgebildet wie nie zuvor: 650 an der Zahl.

Bisher erfolgte die land- und forstwirtschaftliche Betriebsprüfung als Fachprüfung an den Finanzämtern in Darmstadt, Gießen, Kassel und Wiesbaden. Die Bündelung an vier Standorten habe sich bewährt und soll daher beibehalten werden – allerdings an anderen Orten. „Die tatsächliche Prüfung erfolgt aber naturgemäß eher dort, wo die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe angesiedelt sind und das ist im Zuständigkeitsbereich ländlich gelegener Finanzämter. Deshalb liegt es nahe, auch die Arbeitsplätze dort anzubieten. Die landwirtschaftliche Betriebsprüfung gehört in den ländlichen Raum“, so der Finanzminister.

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