Fenster von Zugunfall liegen schon sechs Monate im Gras bei Felsberg

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Der Aufreger: An einem idyllischen Radweg zwischen den Felsberger Ortsteilen Rhünda und Gensungen liegen Fensterscheiben einer Kurhessenbahn im Grün und das schon seit sechs Monaten.

Felsberg. Mehrmals die Woche fahren Lothar Heil aus Wabern-Uttershausen und Klaus Wentow aus Borken-Singlis die Radstrecke „An der Bahn“ zwischen Felsberg-Gensungen und Felsberg-Rhünda. Doch seit Anfang Dezember wird das idyllische Naturbild in der Nähe der Eder von herumliegenden Fensterscheiben getrübt. Diese stammen noch vom Zugunglück, das sich am 7. Dezember 2017 ereignete. Damals fuhren ein ICE und eine Kurhessenbahn aneinander vorbei und es gab mehrere Verletzte, denn: Vermutlich durch eine Klappe der Motorraumabdeckung, die sich während der Fahrt öffnete, abriss und daraufhin mehrere Fenster herausschlug, ereignete sich der Vorfall.

Hinweise der beiden an diverse Mitarbeiter der örtlichen Bahn blieben bislang erfolglos. Igor Kunkel vom Ordnungsamt Felsberg erklärt: „Mir lag die Info bislang nicht vor, aber ich werde mit der Deutschen Bahn Rücksprache halten und den Bauhof informieren, damit die Scheiben weggeräumt werden.“ Auch die Pressestelle der Deutschen Bahn wurde von den HEIMAT NACHRICHTEN informiert, doch gab es bis Redaktionsschluss keine Rückmeldung.

„Die herumliegenden Scheiben und Scherben sind nicht nur eine Gefahr für Kinder und Tiere, die sich im Grünen aufhalten. Wenn Müll einfach herumliegen darf und nicht weggeräumt wird, sendet es das falsche Signal an den Nachwuchs“, sind sich Heil und Wentow einig.

An dieser Stelle sei auch auf die Homepage der Stadt Felsberg verwiesen. Dort können Bürger unter Bürger-Service -> Aktuelles -> Mängelmeldungen selbst Probleme eintragen, die sie im Stadtgebiet stören. „Entweder kümmert sich die Stadt selbst um die Anliegen oder leitet diese an die zuständigen Behörden weiter“, so Kunkel und appelliert weiter, „in jedem Fall sind hochgeladene Bilder der Mängel hilfreich“.

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