Harald Krex aus Bad Zwesten und sein Team "Hessenpower" nahmen an der 16. Oldtimer-Traktor-WM am Großglockner teil

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Traktor-Treffen in den Bergen: 475 Starter nahmen an der Oldtimer-Traktor-WM am Großglockner teil, unter ihnen auch das Team „Hessenpower“ aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

In nur vier Tagen legten Schlepperfreunde aus dem Schwalm-Eder-Kreis, das Team "Hessenpower", 636 Kilometer mit ihren Traktoren zurück. Das Ziel der Männer um den Bad Zwestener Harald Krex war die Oldtimer-Traktor-WM am Großglockner, bei der sie jede Menge Erfahrungen sammelten.

Bad Zwesten-Niederurff/Bruck. Die „Hessenpower Mannschaft“ um Harald Krex und Arne Spangenberg hat dieses Jahr erstmalig an der 16. Oldtimer-Traktor-WM in Bruck am Großglockner teilgenommen. Alleine die Hinfahrt von Niederurff ins österreichische Bruck war ein besonderes Highlight: 636 Kilometer legten die Schlepperfreunde in nur vier Tagen zurück.

„Zwar haben wir unsere Zwischenstopps etwas anders gelegt, als es ursprünglich angedacht war, aber im Großen und Ganzen haben wir unser Ziel in der gesetzten Zeit erreicht“, berichtet Krex. So war beispielsweise noch genug Zeit für einen Wellnessvormittag in der Erdinger Therme. Am letzten Tag ihrer Hinreise hatten sie noch knapp 100 Kilometer zu bewältigen, um an ihr Ziel nach Fusch zu gelangen.

Sie haben ihr Ziel erreicht: Eigens für ihren Trip nach Österreich hat das Team „Hessenpower“ um Harald Krex (li.) ein Transparent für ihren Wohnwagen anfertigen lassen.

Insgesamt haben drei von ihnen mit drei Schleppern und drei aufgeladenen Traktoren die Odysee auf sich genommen. Der Rest vom Team, vier Personen, kam mit Autos nach. „Dank der Berichterstattung haben sich noch zwei Männer bei uns gemeldet und sich unserem Team angeschlossen, da die Teilnahme an der Mannschaftswertung erst ab vier Personen möglich war“, erklärt Krex, „einer kam aus Rommershausen und einer aus Neukirchen. Selbst das Fernsehen und der Rundfunk sind durch Ihre Berichterstattung (lokalo24.de; Anm. d. Red.) auf uns aufmerksam geworden.“

Nachdem die Männer ihr Quartier bezogen und erstmal Freizeit hatten, stand am Donnerstagabend die Anmeldung und der Fahrzeugcheck an. Am Freitag startete die WM dann mit der Gleichmäßigkeitswertung (wir berichteten). „Diese Prüfung war in meinen Augen eher misslungen und etwas ‘unrealistisch’, da es schwer war ein Tempo zu halten. Wenn man einen Schlepper vor sich hatte, musste man ihn theoretisch überholen – das geht aber nicht, ohne ihn mit mehr Tempo zu überholen“, erklärt Krex.

Fotostrecke: Team "Hessenpower" bei der Oldtimer-Traktor-WM am Großglockner

 © Privat
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475 Starter nahmen an der Oldie-WM und 47 Mannschaften (vier bis sieben Fahrer pro Team für die Mannschaftswertung) teil. Bei der Prüfung am Samstag, der Gleichmäßigkeitsfahrt (wir berichteten), die von Ferleiten bis zum Fuschertörl verlief, wurde den Teilnehmern wettertechnisch so einiges abverlangt: „Von Sonnenschein und Nebel bis hin zu Schneeschauern – vor allem auf dem zweiten Streckenabschnitt, als es den Großglockner hoch ging – kamen einige Fahrer, die ohne Verdeck unterwegs waren, an ihre Grenzen“, berichtet der Traktorfreund.

Für ihr erstes Mal haben die „Hessenpower“-Jungs auch sehr gut abgeschnitten: In unterschiedlichen Teildisziplinen glänzte besonders Arne Spangenberg. Er wurde bei der Gleichmäßigkeitsfahrt zum Großglockner Zweiter, Krex belegte den siebten von insgesamt 475 Plätzen. In der WM-Gesamtwertung belegte Spangenberg sogar den 27. Platz. In der WM-Mannschaftswertung belegte das „Hessenpower“-Team von 47 teilnehmenden Mannschaften den 14. Platz. „Bei der Wertung waren alle ziemlich dicht beieinander. Eine zehntel Sekunde konnte schon zwischen einem zwölften und einem 140. Platz entscheiden“, erklärt Krex.

Und eine weitere Teilnahme? „Wir planen gemeinsam an der Stilfserjoch Oldtimer-Traktortour 2018 in Südtirol teilzunehmen. Dafür müssen wir uns aber rechtzeitig anmelden, denn die Plätze dafür sind schnell weg.“

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