A7 zwischen Melsungen und Kassel: Autobahnpolizei stoppt 70-jährigen Geisterfahrer

Der 70-Jährige stand nicht unter Alkoholeinfluss. Möglicherweise hatte er gesundheitliche Probleme.

Melsungen/Kassel. Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal gelang es am Samstagvormittag, die Geisterfahrt eines 70 Jahre alten Mannes auf der A 7 zu stoppen, noch bevor jemand zu Schaden kam.

Der Autofahrer war gegen 10,25 Uhr an der Anschlussstelle Melsungen auf die Fahrbahn in Richtung Süden falsch aufgefahren und anschließend entgegen des Verkehrs in Richtung Kassel gefahren. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit kam es glücklicherweise nicht zu Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen. Die von Verkehrsteilnehmern alarmierte Streife der Autobahnpolizei hatte den 70-Jährigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis schließlich in Höhe des Autobahnkilometers 314, also nach rund 16 Kilometern Irrfahrt, kurz vor dem Dreieck Kassel-Süd stoppen können.

Ursächlich für die Geisterfahrt des 70-Jährigen, der nicht unter Alkoholeinfluss stand, könnten nach erster Einschätzung gesundheitliche Probleme gewesen sein. Den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher. Zudem leiteten sie ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Rubriklistenbild: © dpa / Collage: RUHR 24

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