Ärgern über „Fremdparker“ im Homberger Wohngebiet

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Teils Zettel anonymer Herkunft erhalten Parker im Homberger Wohngebiet an ihren Autos.

Einige Anwohner in der Homberger Lange Straße ärgern sich über parkende Autos aus anderen Städten, die werktags die Parkplätze direkt am Haus blockieren. Doch stehen diese Stellflächen der Allgemeinheit zur Verfügung.

Homberg. Es ist ärgerlich, wenn man heimkommt und mangels einer eigenen Garage oder Einfahrt nicht vor dem eigenen Haus parken kann, weil dort alles von anderen Autos belegt ist. Vor allem mit Einkäufen wird der Nachhauseweg unter Umständen zu einer Strapaze, obwohl man doch zuvor auf vier Rädern unterwegs war. Anwohnern der Lange Straße in Homberg geht es aber genau so tagtäglich, denn die Parkflächen vor den Häusern sind keine Anwohnerparkplätze, ergo darf dort jeder parken – so lange und so oft es am Arbeitstag nötig ist.

Da helfen auch keine verteilten, teils anonymen, Hinweiszettel am Auto, dass ein Teil der arbeitenden Bevölkerung Hombergs woanders parken sollte. Denn wenn die dort nicht parken, stellt sich jemand anderes auf die freie Fläche. Ein paar der Grundstücke verfügen auch über Garagen und Einfahrten, bei anderen verhält es sich aber wie mit Wohnungen in Großstädten, vor denen die Parkflächen der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Auch Karsten Horn vom Homberger Ordnungsamt bestätigte, dass es in der Straße keine Anwohnerparkplätze gibt: „Wo keine Reglementierung durch Schilder ist, kann jeder parken.“ Er versteht aber auch den Ärger der Anwohner.

Haben auch Sie einen „Aufreger“ entdeckt? Dann senden sie uns das Bild mit einem kurzen Text an bloethner@mb-media.de

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