Autobahn 7: Unfall mit sieben Fahrzeugen und vier Verletzten sorgte für erhebliche Behinderungen

Ein Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen und vier Verletzten auf der Autobahn 7 im Schwalm-Eder-Kreis sorgte am Montagmittag für erhebliche Behinderungen in Fahrtrichtung Norden.

Homberg. Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal mitteilen, ereigneten sich die Zusammenstöße gegen 11.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Homberg / Efze und Malsfeld, einige hundert Meter vor der Raststätte Hasselberg.

Nach den ersten Ermittlungen zum Unfallhergang war ein 37-Jähriger aus Paderborn mit seinem Audi offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der wegen eines plötzlichen Schneeschauers nassen Fahrbahn ins Schleudern geraten und vom mittleren Fahrstreifen aus nach links in die Betonwand gekracht. Von dort wurde der Wagen abgewiesen und kam schließlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Ein 45-Jähriger aus dem Main-Spessart-Kreis in Bayern hatte dem schleudernden Pkw mit seinem Mercedes Vito anschließend nicht mehr ausweichen können und war mit diesem zusammengestoßen.

Durch diesen Unfall war es im weiteren Verlauf zu weiteren Zusammenstößen nachfolgender Autofahrer gekommen, sodass insgesamt sechs Pkw und der Vito beschädigt wurden. Vier Personen wurden mit teils schweren, nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen anschließend vom Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Für fünf der beschädigten Fahrzeuge mussten die eingesetzten Beamten Abschleppwagen zur Unfallstelle rufen.

Bedingt durch den Unfall musste die A 7 in Richtung Norden voll gesperrt werden. Es kam zu mehr als 15 Kilometern Stau. Ab 13.15 Uhr konnte zunächst der linke Fahrstreifen wieder frei gegeben, ab 14.10 Uhr alle Sperrungen aufgehoben werden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Stefan Puchne

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