Von Jugendlichen gestaltet: Betonringe mit Graffiti kennzeichnen künftig Homberger Bahnhofsgebiet

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Präsentation auf dem Homberger Marktplatz: Gemeinsam mit Julia Ebert (4. v. li.) und Klaus Pes­tel (re.) von der Starthilfe sowie dem Kasseler Graffiti-Künstler David „Jackules“ Schmidt (fehlte aus gesundheitlichen Gründen) gestalteten neun Jugendliche Betonringe mit Graffiti. Auch Klaus Herz (Stadt Homberg, li.) und Stadtrat Joachim Pauli (2. v. li.) schauten sich die neuen Kunstwerke für das Bahnhofsgebiet an.

Neun Jugendliche haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und in einem Projekt der Starthilfe sechs Betonringe mit Graffiti gestaltet. Die Ringe sollen das Homberger Bahnhofsgebiet kennzeichnen und verschönern.

Homberg. Es ist ein Mikroprojekt des Bundesprogramms „Jugend stärken im Quartier“, das der Starthilfe Ausbildungsverbund neun Jugendlichen ermöglicht hat. Klein ist jedoch nur der Zeitraum in dem es realisiert wurde. In Kooperation mit dem Kasseler Graffiti-Künstler David „Jackules“ Schmidt haben die Nachwuchskünstler sechs massive Betonringe vom tristen Grau befreit und nach ihren Vorstellungen mit Sprühfarbe gestaltet.

„Der Workshop fand im September statt. Hier haben die Jugendlichen zusammen mit David Schmidt zuerst ein Design entwickelt und anschließend in zwei Gruppen an zwei Tagen an den Ringen gearbeitet“, erklärte Gabriele Steinbach, Abteilungsleiterin im Bereich Beratung, Orientierung und Beschäftigung bei der Starthilfe, bei der Präsentation der Werke auf dem Homberger Marktplatz.

Gesprayt wurde übrigens im Bauhof der Stadt Homberg. Denn auch die Stadt hat sich an dem Projekt beteiligt. „Die Stadt hat die Farben und den Platz zur Verfügung gestellt und sorgt zudem für den Transport der Ringe, die von der Firma Fröde kommen“, so Klaus Herz, zuständig für Gemeinwesen und Integration bei der Stadt.

Von Jugendlichen designt und angesprüht: Die insgesamt sechs Graffiti-Betonringe sollen künftig das Bahnhofsquartier verschönern.

Herz’ Arbeitsmittelpunkt war lange Zeit das Homberger Bahnhofsgebiet. Und genau hier im Quartier sollen die Graffiti-Ringe künftig ihre Plätze einnehmen. „Wo genau, steht noch nicht fest, das muss noch final mit dem Ordnungsamt abgestimmt werden. Ziel ist jedoch, sie an den Zufahrtswegen zu platzieren. Die Betonringe sollen das Bahnhofsgebiet kennzeichnen“, erklärte Herz.

Die Starthilfe wolle damit ihren Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes leisten, so Gabriele Steinbach. „Zuerst hatten wir vor, eine Brückenunterführung zu verschönern. Das wäre aufgrund der Größe der Fläche nicht so einfach umsetzbar gewesen und so sind wir auf die Betonringe gekommen“, sagte Steinbach und fügte an, dass es in Zukunft jedoch vorstellbar sei, ein solches Projekt umzusetzen. Damit die Graffiti-Ringe nicht als übergroße Mülleimer herhalten müssen, sollen sie außerdem noch bepflanzt werden.

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