Bildungsmesse in Homberg: Berufliche Zukunft hautnah erlebt

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Zia Safari (v.li.) und Martin Jacobi (Stiftung Beiserhaus Knüllwald) informieren sich bei Nadine Spohr über Konvekta.
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Ali Khalid, Kiara Schröder und Salem Mohammedi  freuen sich über die selbst gebackenen Bretzeln.
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Selbst gemachtes Essen gab es in mehreren Räumen.
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Auch die Chance ins Theater hinein zu schnuppern, nutzten zahlreiche Schüler.
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Frank Wetzlaugk begrüßt die Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Schulamt.
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Zur neunten Bildungsmesse der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule konnten sich 1.100 Schüler diesmal am Standort Homberg über berufliche Perspektiven informieren.

Homberg. Gedränge aber kein Geschiebe herrschte im Aula-Bereich der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule Homberg zur neunten Bildungsmesse. Das ist aber auch nicht verwunderlich, schließlich kamen über den Tag verteilt rund 1.100 Schüler aus dem gesamten Landkreis zur begehrten Bildungsmesse, um sich schon mal beruflich zu orientieren und Kontakte zu knüpfen. Neben den über 50 Ausstellern gab es auch einige Vorträge und Workshops zu besuchen.

Auf der Messe konnten die Schüler sich in Backkursen probieren, mit 3D-Druck beschäftigen und kleine Modelle erschaffen, Holz bearbeiten, mit Farbe hantieren oder mit Vertretern der Firmen Palletways, ARI-Armaturen, Barmer, AOK, Mercedes, Saniplus, Volunta, Dr. Schumacher, der hessischen Finanzverwaltung und weiteren ins Gespräch kommen. An einigen Ständen gab es auch etwas zum Ausprobieren, wie der Lungenvolumenmesser, der Handkraftmesser und der Körperfettmesser beim Stand der Barmer-Krankenversicherung.

Bei den Tests des Barmer-Standes gab es für einige Schüler aufweckende Erkenntnisse, wie mit dem im Bild zu sehenden Spirometer (Lungenvolumenmesser), in das Thomas Pluschke gerade hineinpustet. Er und Alexander Werner berieten die Jugendlichen unter anderem mit Tests außerdem über den Fettgehalt im Körper und einen ausgeglichenen Körperbau.

„Vor allem Gruppen von Schülern, bei denen einige rauchen, machten große Augen bei den Ergebnissen des Lungenvolumenmessers“, erzählten Alexander Werner und Thomas Pluschke am Stand. Beim Gerät soll mit einem tiefen Atemzug möglichst viel Luft hinein gepustet werden. Jennifer Arenth von der AWO freute sich über die Nachfrage, die „höher als erwartet“ ausfiel. Swen Greiner ergänzte: „Unsere einjährige Ausbildung ist mittlerweile beliebter als die dreijährige.“

Jennifer Arenth, Dorith Kühne und Oksana Oks von der AWO mit Andrea Großmann, Asklepios Bad Wildungen und Swen Greiner, Leiter der Krankenpflegeschule am Hospital Fritzlar. Alle sind vom Bildungsnetzwerk Pflege.

Während dem offiziellen Teil, zu dem Vertreter aus Politik, Wirtschaft, dem Schulamt und den Schulen eingeladen waren, präsentierten die drei Schülerinnen Ana Izakovic, Lara David und Lara Leidheiser aus der zwölften Klasse ihre Teilnahme am Europaprojekt. Bei diesem Wettbewerb geht es um Europabildung im Unterricht.

Lara Leidheiser (v.li.), Lara David und Ana Izakovic stellen ihre Teilnahme am Europaprojekt vor.

Schüler aller Klassen können daran teilnehmen und in Form von Bildern, Musik oder Videos teilnehmen. „Zusammen einigten wir uns darauf, ein Streetartprojekt umzusetzen, das die vorbeigehenden Leute zum Nachdenken anregen soll“, erklärt Lara Leidheiser. Dafür wurde eine Unterführung in Fritzlar gesucht, an der das Projekt in die Tat umgesetzt werden soll. Teil des Projektes ist es auch mit anderen Schulen zu kommunizieren. Also sind die RFES-Schüler über ein Webportal mit Schülern aus Frankreich, Schweden und Tschechien im regen Austausch.

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