Bürgerversammlung am Donnerstag in Mardorf: Kita-Standort und Straßenbau sind große Themen

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Hier soll noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden: Die Kreisstraße 26 wird komplett saniert. In diesem Rahmen wird auch die Zufahrt nach Mardorf neu gestaltet – ein Kreisverkehr soll den Verkehr hier bremsen, damit Fußgänger gefahrlos die an der Kreisstraße gelegene Bushaltestelle erreichen können.

Im Homberger Stadtteil Mardorf müssen sich die Bürger auf einige Änderungen einstellen. Deshalb findet am Donnerstag eine Bürgerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Themen sind unter anderem ein neuer Kita-Standort und die Neugestaltung der Ortszufahrt.

Homberg-Mardorf. Ob Straßenausbau, die Verkehrs- und Parksituation oder ein möglicher Standort für die neue Kita. In Mardorf stehen derzeit wichtige Themen auf der Agenda, die nicht nur die Homberger Stadtverwaltung, das Parlament und den Ortsbeirat umtreiben, sondern auch die Bürgerschaft.

Aus diesem Grund findet am Donnerstag eine außerordentliche Bürgerversammlung im Mardorfer Dorfgemeinschaftshaus statt. Beginn ist um 19 Uhr. Hier möchten Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Ortsvorsteher Fritz Vaupel die genannten Themen ausführlich beleuchten und mit den Mardorfern diskutieren.

Vorstellung möglicher Kita-Standorte

„Das dominierende Thema wird sicherlich die Mardorfer Kita sein“, sagt Bürgermeister Ritz im Gespräch mit unserer Zeitung. Hatten sich im vergangenen Jahr die Mardorfer mit einer Petition für den Erhalt der Kita im DGH stark gemacht, ist jetzt mehr oder minder klar: Der alte Standort kann nicht erhalten werden.

Stehen bei der Bürgerversammlung Rede und Antwort: (v. li.) Ortsvorsteher Fritz Vaupel, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau und Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

„Das haben mittlerweile auch weitestgehend alle so akzeptiert“, so Ortsvorsteher Vaupel. Jetzt gehe es darum, einen neuen Standort zu finden. Dafür kämen gleich vier in Frage. „Wir geben Empfehlungen für mögliche Standorte und die Bürger sollen sich für ihren Favoriten aussprechen“, sagt Vaupel. Der favorisierte Standort der Mardorfer solle dann schließlich auch Gegenstand der Abstimmung im Stadtparlament am 15. Februar sein.

Änderungen an der Ortszufahrt

Ein weiterer wichtiger Punkt am Donnerstag ist die Sanierung der Kreisstraße 26 – im Zuge dessen die Neugestaltung der Zufahrt nach Mardorf. „An der Zufahrt liegt eine Bushaltestelle, an der die überregionale Linie 450 hält. Um die Sicherheit an dieser Stelle zu erhöhen, soll ein Kreisverkehr gebaut werden, mit dem Ziel den Verkehr hier zu bremsen“, erklärt Bürgermeister Ritz.

Da die Straße hier grundhaft erneuert werde, entstünden keine Mehrkosten. Die Stadt Homberg müsse ohnehin lediglich für den Gehweg vom Dorf bis zur Bushaltestelle an der Kreisstraße aufkommen. „Der Bau des Gehwegs wird mit 75 Prozent gefördert aus Mitteln eines GVFG-Programms (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz; Anm. d. Red.)“, betont der Bürgermeister.

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