Burgbergfestival mit viel Musik und Fußball-Krimi

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Homberg: Ein Farbenfrohes Spektakel auf den Efze-Wiesen.

Homberg. Der Sommeranfang präsentierte sich ein wenig kühl, umso heißer ging es beim Burgbergfestival zu, das erstmals in den Efze-Wiesen stattfand. Am Freitagabend überwog die Farbe Grün, die hier und da ein paar schwarz-weiße Nuancen bekam. Zur Irish Night spielten sich zuerst „Flatcap“ in die Herzen der Fans, das hieß Musik von der grünen Insel und dazu das eine oder andere dunkle Guinness mit der hellen Krone obendrauf. Willy Rockensüß, selbst Hobbybrauer, gehörte zu den Fans des berühmten irischen Biers.

Von lieblich gezupfter Harfe und elfengleichem Gesang waren die Jungs aus Kassel jedoch weit entfernt, dafür fanden ihre schnellen Rhythmen rasch den Weg vom Ohr ins Tanzbein. „Mr. Irish Bastard“ aus Münster legten noch eine Schippe drauf, ihr Irish-Folk-Punk riss das Publikum mit und vor der Bühne wurde wild getanzt.

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold, denn das WM-Spiel-Deutschland gegen Schweden- warf seine Schatten voraus. Nachmittags gab sich ein halbes Dutzend Bands die Klinke in die Hand und in den Umbaupausen sorgte Ten Sing Homberg für musikalische Abwechslung. Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff füllte sich der Platz vor der großen Videowand zusehends, Fans aller Altersklassen fieberten dem Match entgegen.

„Ich feiere heute meinen verspäteten Junggesellinnenabschied“, erklärte Steffi Sichtling, die gemeinsam mit Freunden sowie ihrem Ehemann Markus unterwegs war, denn die beiden hatten bereits vor 25 Jahren geheiratet.

König Fußball sorgte im Verlauf des Abends für dramatische Szenen, nach dem schwer erkämpften Ausgleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, dauerte es noch bis in die fünfte Minute der Verlängerung, bevor Toni Kroos das befreiende Siegtor schoss.

In der Zwischenzeit war die Bühne in ein rosafarbenes Krach-Monster verwandelt worden und die Spaß-Metaller von J.B.O. übernahmen das Kommando. „Das ist alles nur geklaut“, begannen Vito C., Hannes G. Laber und ihre Mitstreiter ganz selbstironisch das musikalische Feuerwerk aus fast dreißig Jahren Musikgeschichte. „Alter Schwede, war das knapp“, kommentierten sie den Fußball-Krimi und gaben ihren Stromgitarren sofort wieder die Sporen.

Anastasia und Stanislaw Jegel gehörten zu den vielen eingefleischten Fans der Combo, die von Anfang bis Ende alles mitsangen. Erst weit nach Mitternacht endete das Burgbergfestival, das sowohl ein Wechselbad der Gefühle als auch der dominierenden Farben erlebt hat.

Rubriklistenbild: © Ulrich Köster

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