Burgbergfestival: Ildiko und Tony feiern bei der "Irish-Night"

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Burgbergfestival in vollem Gange: Zahlreiche Besucher feiern bei der "Irish-Night". Darunter auch Ildiko und Tony, die von den Kanaren angereist sind.

Homberg. Das Burgbergfestival ist in vollem Gange! Fest steht schon jetzt: Auf dem Stellberg wird mal wieder ordentlich gerockt! Bereits am Donnerstag hat der Stadtjugendring (Veranstalter) zum Festivalgelände gerufen – zur Premiere der "Open-Stage-Night". Hier durften sich die lokalen Bands "Box of X" und "Noadrenalin" sowie Sängerin "Jasmin" beweisen.  "Wir haben die kleine Bühne zur Verfügung und wollten es einfach mal mit der Open-Stage probieren", erklärt Stefan Reinhardt, Vorsitzender des Stadtjugendrings.

Nach 20 Jahren wieder da

Für eine internationale Überraschung sorgte die Gruppe "Chikitones". Ein Duo, bestehend aus der Ungarin Ildiko und dem Engländer Tony. Das Paar ist nach eigenen Angaben im Internet auf das Festival aufmerksam geworden. "Eigentlich sind wir hierher gekommen, weil wir unbedingt die Hauptband ‘Russkaja’ sehen wollten", erklärt Ildiko, "dann haben wir die ‘Open-Stage-Night’ entdeckt und uns spontan am Mittwochabend dazu entschieden, selbst hier aufzutreten." Eigentlich leben Ildiko und Tony auf den Kanaren – ein weiter Weg, um eine Band live zu erleben. Doch: Ildiko kennt Nordhessen bestens und auch das Burgbergfestival.

"Ich bin mit meiner Familie im Alter von zehn Jahren von Ungarn nach Kassel gezogen. Hier habe ich 20 Jahre gelebt", erzählt Ildiko. Deshalb sei sie auch schon einmal Gast auf dem Burgbergfestival gewesen. "Das ist über 20 Jahre her, als ich noch ein junges Mädchen war", scherzt sie. Der Region habe sie nie ganz den Rücken gekehrt. Noch heute habe sie viele Freunde und Bekannte in Kassel und Umgebung. "Ich bin mindestens einmal im Jahr in der Gegend, das ist mir wichtig", erzählt die Ex-Kasselerin. Einzige Begingung: "Wir kommen nicht in der kalten Jahreszeit nach Deutschland. Wir hassen den Winter", betont das Musiker-Paar.

Geschlafen wird im Auto

Das Auto ist ihr zweites Zuhause: Am Wochenende ist dort genug Platz zum Schlafen. Am Sonntag gehe es damit weiter nach Ungarn. Anschließend stünden die Türkei und Irland auf dem Reiseplan. "Tonys Eltern leben in Irland. Die wollen wir besuchen und dann geht es für ihn und seine irische Punk-Band ‘Poisonfolk’ auf Tour – auch durch Deutschland", erzählt die gebürtige Ungarin.

Ein Hauch von Irland wird auch gerade auf dem Stellberg geboten. Die traditionelle "Irish-Night" dürfte ganz nach dem Geschmack von Tony sein. Doch nicht nur ihn und Ildiko hat es heute Abend auf das Festivalgelände gezogen - auch zahlreiche Irland-Fans aus der Region feiern derzeit über den Dächern Hombergs. Für stilechtes Pub-Feeling sorgten "MacPiet" und "Drunken Lullabies". Auf alle Nacht-Eulen wartet die Aftershow-Party.

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