Casting in Homberg: Bühne frei für Show-Talente

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UFA sucht nach neuen Gesichtern für das Showbusiness bei Casting im Homberger Möbelhaus Dickhaut.

Homberg. Einmal auf der großen Bühne stehen oder eine Rolle bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" spielen – diesen Traum haben viele, doch es ist ein langer Weg bis dorthin. Der erste Schritt ist eines der vielen Castings, die deutschlandweit veranstaltet werden, so auch vergangenen Samstag im Homberger Möbelhaus Dickhaut. "Hallo ihr Lieben, hier ist MTV", sagt "Kandidatin Nr. 11" in die Kamera von Otto Nitschke, der die 33-Jährige einen Bericht über das neueste Madonna-Album moderieren lässt. Pamela Maiwald-Jacob heißt die Hersfelderin mit bürgerlichem Namen und ist gelernte Schauspielerin. Gemeinsam mit Caroline Jöckel und Constanze Lewandowsky versucht sie an diesem Tag ihren Einstieg in die TV-Branche.

Nebenan machte derweil Marcel Nitschke professionelle Fotos von Luisa Sodtke. "Wenn du dich nach links zu mir drehst, schaust du bitte so als sei ich dein Freund, auf der anderen Seite schaust du so als sei ich dein Ex", erklärt er der 16-Jährigen Musikerin aus dem Vogelsberg. In wenigen Minuten hatte der Caster und Fotograf die Aufnahmen im Kasten, die später in die sogenannte Sedcard einfließen, der Bewerbungsmappe für angehende Künstler. Ihre Schwester Viktoria hielt das Geschehen mit dem Handy fest, Vater Thomas beobachtete das Ganze aus der Ferne. "So lange es in der Schule läuft, unterstütze ich ihre Ziele", erzählte er, für "The Voice Kids" sei er mit ihr sogar schon in Frankfurt und Berlin gewesen.

Applaus im Esszimmer

Mit "Herzchen" von Madeline Juno beeindruckte die selbstbewusste Sängerin nicht nur Talent-Sucher Nitschke, aus der benachbarten Esszimmer-Abteilung des Einrichtungshauses gab es ebenfalls spontanen Applaus. "Es macht Spaß, Dir zuzuschauen", ermutigte er das junge Talent, "wir melden dich auf jeden Fall bei Ralph Siegel an", gratulierte er zur Überwindung der ersten Hürde.Nach gut zweieinhalb Stunden machten sich Pamela, Caroline und Constanze wieder auf den Heimweg – nun heißt es abwarten und schauen, ob sich eine Fernsehproduktion meldet.

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