Entlaufener Wolf des Wildparks Knüll noch auf freier Pfote

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Noch ist der entlaufene Wolf aus dem Wildpark Knüll außerhalb des Parkes unterwegs.

Ein Luderplatz wurde bereits in einem Bereich angelegt, damit der Wolf durch die ausgelegten Köder sich an die Nahrung vor Ort gewöhnt. Der Wolf soll weiterhin lebend gefangen werden.

Homberg-Allmuthshausen. Wie der Wildpark Knüll und der Schwalm-Eder-Kreis am Montag, 28. Januar, mitteilen, konnte der entlaufene Wolf des Wildparks noch nicht gefangen werden. „Aufgrund von gemeldeten Wolfssichtungen wissen die Mitarbeiter des Wildparks in welcher Region sich der Wolf aufzuhalten scheint. Es zeichnet sich ein klares Bewegungsprofil ab“, heißt es in der Pressemitteilung. Zum Fangen des Wolfes soll ein Luderplatz angelegt worden sein, der zur Nahrungsaufnahme dient und per Kamera überwacht wird. „Es liegen dort Köder aus, die beim Tier einen Gewöhnungseffekt zur Nahrungsaufnahme schaffen sollen. Wenn die Kamera ihn dann erwischt, kann der Wolf in einem nächs­ten Schritt hoffentlich betäubt werden“, erklärt Stephan Bürger, Pressesprecher des Landkreises. Zudem versuchen Mitarbeiter des Wildparks spezielle Wolfsfallen zu besorgen, mit denen das Tier ebenfalls lebend gefangen werden könnte.

Die weiteren Sicherungsarbeiten im Wildpark sollen vorangehen. Es werde damit gerechnet, dass die Arbeiten (Doppelstahlmatten in der Höhe eines Meters) im Laufe der Woche abgeschlossen sein können.

Wildparkleitung und Landkreis bitten die Bevölkerung auch weiterhin Wolfssichtungen zu melden. Der Wildpark ist unter Tel.: 05681-2815 zu erreichen. Der Wildpark Knüll bleibt zunächst für Besucher geschlossen.

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