Tolle Knolle: Erster Homberger Kartoffelmarkt in der Altstadt überzeugte mit vielseitigem Angebot

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Rund und lecker: Anna-Lena Wagner fischt einen Kartoffelkloß nach dem anderen aus dem dampfenden Topf.

Der erste Homberger Kartoffelmarkt lockte trotz Regenschauern zahlreiche Besucher in die Altstadt. Dabei gab es allerhand Köstlichkeiten aus der Kartoffel und Live-Musik.

Homberg. Am Sonntag stand der Homberger Marktplatz ganz im Zeichen der „tollen Knolle“. Das Team vom Stadtmarketing hatte zum ersten Homberger Kartoffelmarkt eingeladen. Rund um den verkaufsoffenen Sonntag hatten die Aktiven ein tolles Programm auf die Beine gestellt, leider machte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Zahlreiche Homberger trotzten dem Schmuddelwetter und auch Gäste von außerhalb ließen sich nicht abhalten.

So füllte sich die Innenstadt am frühen Nachmittag doch noch ein wenig. Am Stand der Frielendorfer Kartoffelfreunde bildete sich bisweilen sogar eine Schlange, denn ihre selbstgemachten Chips fanden großes Interesse. Andreas Losekamm verwandelte mit seinem Akkuschrauber eine Kartoffel nach der anderen in lange Spiralen, die seine Mitstreiterinnen sogleich frittierten.

Fotostrecke: Erster Homberger Kartoffelmarkt in der Altstadt

„Die sind so was von lecker“, schwärmten Matthias und Thore Poppitz und gönnten sich trotz der herbstlichen Temperaturen ein kühles Bier zu der Spezialität. Jessica Eder und Eileen Schäfer wickelten in ihrer Bude Teig um vorbereitete Stöcke, am Lagerfeuer draußen stand derweil schon eine Kinderschar, die das Stockbrot in die Flamme hielt. Bei Ismail Pasha und Anna-Lena Wagner kamen die Klöße-Fans auf ihre Kosten – ein ums andere Mal fischten sie die runde Köstlichkeit aus dem dampfenden Topf.

Petra Ziepprecht vom Homberger Fischmarkt hatte ebenfalls alle Hände voll zu tun, neben leckerer Kartoffel-Bratwurst vom Grill, bot sie ihren Gästen Folienkartoffel mit Kräuterquark und sogar schottischem Räucherlachs an. Mittendrin bekämpfte die Band „Blech to go“ den Herbst mit sonniger Musik.

Gespendeter Kohl geht an die Tafel und Homberger Kitas

An einigen Stellen war der Platz mit einer Vielzahl Kohlköpfe dekoriert, „die hat uns die Firma Hengstenberg gespendet und sollen anschließend der Homberger Tafel und den Kitas zukommen“, sagte Vereinsvorsitzender Simone Bressan.

Wer sich dem unwirtlichen November ein wenig entziehen wollte, bummelte durch die offenen Geschäfte oder machte es wie Hannes Julius. Bei Bärbel Bottenhorn im Heimatmuseum druckte der Vierjährige nämlich begeistert lustige Motive auf eine Einkaufstasche. Als Hilfsmittel diente selbstverständlich eine Kartoffel.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Organisatoren nicht vom „einmaligen“ schlechten Wetter entmutigen lassen und den durchaus gelungenen Kartoffelmarkt auch für das nächste Jahr wieder planen.

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