Erstes Seifenkistenrennen zur Frielendorfer Kirmes 2019

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Sie treten in der Bobbycar-Klasse an: Damian (re.) und Lenny, dahinter Hendrik und Valentin.

Auf eine tollkühne Fahrt auf Bobbycars und selbstgebauten Seifenkisten ließen sich einige Teilnehmer zum Seifenkistenrennen bei der Frielendorfer Kirmes ein.

Frielendorf. Am Wochenende feierten die Frielendorfer nach einem Jahr Pause wieder Kirmes, der Festzug am Freitag bildete den fulminanten Auftakt für das dreitägige Event. 20 Zugnummern schlängelten sich durch den Ort und wurden dabei von vielen Zuschauern mit reichlich Applaus belohnt. Die Kirmes­party mit der Band „Ejoy“ sowie Musik und Tanz mit der Band „Nois live“ sorgten an zwei Abenden für Stimmung im Festzelt. Für den Sonntag­nachmittag hatte sich die Burschenschaft etwas ganz Besonderes einfallen lassen – ein Seifenkistenrennen.

Technisch weit auseinander: Joachim Etzel vom „Lorenz-Racing-Team“ tritt mit seinem Oldtimer gegen Mario Breiding in seiner fahrbaren Badewanne vom Team „Heizung-Bäder L. Burkhardt“ an.

Leider fanden sich nur zwei „tollkühne Männer in ihren rollenden Kisten“, doch mit einer kleinen Flotte an Bobbycars konnte der Wettbewerb gut ergänzt werden. „Ich bin nur der Erbauer und Mechaniker“, erklärte Henrich Richter vom „Lorenz-Racing-Team“, als er das in den 80er Jahren erbaute Vehikel den Berg hinauf zog. Auf Höhe des Zechentors wartete bereits Pilot Joachim Etzel im Rennanzug, der von seinen Helfern noch schnell mit Werbestickern beklebt wurde. Konkurrent Mario Breiding vom Team „Heizung-Bäder L. Burkhardt“ saß bereits in seiner fahrbaren Badewanne, die mit allerlei Extras ausgestattet war. Standesgemäß trug er einen weißen Bademantel und zur Sicherheit einen schwarzen Feuerwehrhelm auf dem Kopf. Die Fahrer fuhren einzeln nacheinander.

Sie treten in der Bobbycar-Klasse an: Damian (re.) und Lenny, dahinter Hendrik und Valentin.

Zuerst ging Breiding an den Start. Sein Techniker-Team, Peter Butterweck und Dorawa Czeslaw, zündete den „Nachbrenner“ in Form einer Nebelbombe – unverzüglich nahm der Bolide Fahrt auf. Souverän meisterte er die Kurve Kohlenstraße-Ruhlbach, dabei zog er eine violette Rauchfahne hinter sich her. Im Ziel am Festplatz jubelten ihm die begeisterten Fans zu. Gegner Etzel hatte etwas mit der Technik seines in die Jahre gekommenen Fahrzeugs zu kämpfen – die über Seile gesteuerte Lenkung war dabei die größte Herausforderung. Hinter der Kurve schleuderte es ihn auf den Seitenstreifen, dabei haute es ihm auch noch den Reifen von der Felge.

Außer Konkurrenz: Altbursche Jens Trescher versucht sich auf dem Bobbycar.

Unverletzt schaffte er es schließlich doch bis ins Ziel, aber an einen zweiten Lauf war nicht zu denken. So konnte Wannen-Mann Breiding im folgenden Durchgang einen konkurrenzlosen Start-Ziel-Sieg hinlegen und ließ sich entsprechend feiern. Für die Jüngsten hieß es anschließend, „auf die Bobbycars, fertig, los“, dann sausten die Nachwuchsfahrer immer paarweise die Piste hinunter. Nach der großen Renngaudi feierten die Frielendorfer noch bis zum frühen Abend, bevor die Kirmes gemütlich ausklang.

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