Großer Rummel auf dem Stellberg: Bayerisches Lebensgefühl bei der ersten Homberger Sommerwiesn

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Sie haben das sommerliche Oktoberfest auf den Stellberg gebracht: (v.li.) Dirk Schaller, Werner Wagehals, Steffen Hinzdorf und Michael Mannheim von Homberg Events.

Am Wochenende wurde die erste Homberger Sommerwiesn gefeiert. Zahlreiche Besucher trotzten dem Regen und kamen auf den Stellberg.

Homberg. Seltsamerweise beginnt das Münchner Oktoberfest bereits im September – dieses Kuriosum wussten die Organisatoren der ersten Sommerwiesn in Homberg noch zu toppen. Am zweiten Juniwochenende hatte der Verein Homberg Events auf den Stellberg eingeladen und viele Homberger sowie Gäste aus dem Umland waren gekommen. Ein großer Teil der Besucher hatte sich dem Anlass entsprechend „in Schale geworfen“ und das Dirndl beziehungsweise die Lederhose aus dem Schrank geholt. So füllte sich das nordhessische Festzelt schnell mit bayrischem Flair.

„Natürlich hatten wir uns den Auftakt etwas anders vorgestellt“, bedauerte Dirk Schaller den Regen am Freitagabend, „aber wir machen das Beste draus“. Er dankte den unzähligen Helfern, die das Fest mit vorbereitet hatten und über drei Tage am Laufen halten wollten. „Bei mir werden Kindheitserinnerungen wach“, blickte Bürgermeister Dr. Nico Ritz auf die Zeit zurück, in der am Stellberg noch regelmäßig Kirmes gefeiert wurde. Dann schritt er zur Tat und nach drei Schlägen floss das erste Bier aus dem großen Holzfass.

Bildergalerie zum zünftigen Fest: Homberg feierte die erste Sommerwiesn

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„Wir haben ein ganz tolles bayrisches Bier“, betonte Manfred Ebenhöh von der Licher Brauerei und hielt einen Maßkrug nach dem anderen unter den Zapfhahn. Gemeinsam stießen sie auf ein Gelingen der Sommerwiesn an und auch die Gäste kamen in den Genuss des einen oder anderen Freibiers.

Als der Regen am frühen Abend endlich aufhörte, füllte sich der Platz zusehends und auch im Zelt stieg die Stimmung. Besonders Corina Rau hatte dem Ende der Schauer entgegen gefiebert, schließlich wollte sie hoch hinaus. Als Gewinnerin einer Fahrt im Riesenrad bestieg sie aufgeregt die Gondel, gemächlich setzte sich das Gefährt in Bewegung und eröffnete ihr einen tollen Blick aus der Vogelperspektive auf die Stadt und den Festplatz mit seinen drei Dutzend Ständen und Fahrgeschäften.

Unten am Boden ging es derweil nicht so entschleunigt zu, die „Würzbuam“ erklommen die Bühne und ließen es richtig krachen. „Endlich Sommerwiesn“ war auf vielen T-Shirts zu lesen und man sah den Hombergern an, dass sie sichtlich Spaß an dieser Form der Kirmes hatten.

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