Waldkauz ist „Vogel des Jahres 2017“ – NABU-Vortragsabend in Homberg

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Sowohl im Wald als auch in städtischen Parkanlagen zu Hause: Der Waldkauz ist „Vogel des Jahres“.

Der Waldkauz ist der "Vogel des Jahres 2017". Um die Eule der Stunde näher kennenzulernen, veranstaltet der NABU Homberg einen Vortragsabend.

Homberg. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz haben den Waldkauz zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt. Grund genug für den Ortsverband Homberg dem neuen Star der heimischen Wälder einen Vortragsabend zu widmen.

Beginn der öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 22. Februar, ist um 19 Uhr in der Homberger Gaststätte „Alte Scheune“ (Lange Straße 24). Referentin ist Gesine Jenß.

Mit der Wahl des Kauzes zum Vogel des Jahres möchte der NABU nach eigenen Angaben für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt.

Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hänge jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. „Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand“, erklärt der NABU.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut und finden so präzise ihre Beute. „Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: ‘Der Vogel des Jahres 2017’ ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt“, so der Naturschutzbund.

Aber auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen ist der Kauz nach NABU-Angaben zuhause. Dabei komme er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen sei.

„Fast immer hören wir die Rufe des Jahresvogels in TV-Krimis, wenn es dunkel und unheimlich wird. Im wahren Leben erklingt das lang gezogene ‘Huu-hu-huhuhuhuu‘, wenn Waldkäuze balzen oder ihre Reviere markieren“, klärt der NABU auf.

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