Kennenlernen im Stadtpark: Familientag mit Picknick und Theater am Sonntag in Homberg

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Die Jugendgruppe der „Kleinen Bühne Schwalm-Eder“ spielt das Stück „Die roten Nasen“.

Der Eventsommer im Homberger Stadtpark endet am Sonntag mit dem Familientag. Das Stadtmarketing Homberg lädt zum großen Kennenlern-Picknick ein. Die Jugendgruppe der "Kleinen Bühne Schwalm-Eder" spielt "Die roten Nasen".

Homberg. Ein ereignisreicher Sommer im Homberger Stadtpark biegt auf die Zielgerade ein. Nachdem das Open Air-Kino am vergangenen Wochenende leider am zweiten Tag im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist, hofft das Homberger Stadtmarketing zur finalen Veranstaltung im Park auf bestes Event-Wetter.

Der Familientag steht am Sonntag, 27. August, auf dem Programm und in diesem Jahr ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Integration.

„Wir wollen alle in Homberg lebenden Menschen zu einem großen Picknick im Stadtpark zusammenbringen“, erklärt Simone Bressan, Vorsitzender des Stadtmarketings, im Gespräch mit unserer Zeitung. Start ist um 11 Uhr – Verpflegung sowie Picknick-Decken sollen die Gäste selbst mitbringen.

„Die Idee dahinter ist, dass die Leute so aufeinander zugehen und die Chance nutzen, nicht nur neue Leute kennenzulernen, sondern auch kulinarisch in fremde Kulturen eintauchen“, sagt Bressan.

Wird am Familientag zum Ort der Begegnungen: Der Stadtpark in Homberg.

Um das Miteinander zu stärken, Barrieren abzubauen und Toleranz zu fördern, wird die Jugendgruppe der „Kleinen Bühne Schwalm-Eder“ zudem um 11.30 Uhr das Theaterstück „Die roten Nasen“ aufführen.

„‘Toleranz’ und ‘Anders sein’ sind die großen Themen unserer Zeit. Täglich werden die Kinder und Jugendlichen mit anderen Kulturen und Hautfarben konfrontiert. In der Schule, in der Freizeit, im Sportverein, auf der Straße, überall begegnen sie den Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen. Wie verhält man sich? Wie begegnet man ihnen? Was macht sie eigentlich so anders? Unsere Jugendgruppe beschäftigt sich mit diesem Thema in ihrer Performance“, erzählt Almuth Karger von der „Kleinen Bühne“.

EXTRA-INFO

Die Handlung

In einer Alltagssituation erscheint plötzlich ein Fremder mit einer großen, roten Nase. Wie reagieren die anderen? Lachen sie? Starren sie? Bald sind es zwei, die eine rote Nase haben, in einer fremden Sprache schnattern und sonderbare Rituale pflegen.

Solange sie in der Minderheit sind, werden sie nicht bedrohlich. Aber sie werden immer zahlreicher und das verändert die Lage. Der Autor gibt neun Situationen vor, die Varianten im Umgang mit den „Nasen“ darstellen.

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