Feuchtfröhliches Weinfest im Homberger Stadtpark

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Alte Bekannte: Winzer Klaus Jürgen Schmitt und die Weinfreunde aus Holzhausen.
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Gute Stimmung unter Dach: Sabrina und Markus Glanz (vo.) feiern mit ihren Freunden den Auftakt des Homberger Weinfestes.
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Edle Tropfen aus dem Rheingau (v.l.): Alexander Diebel, Cornelia Brassel, Dirk Brassel und Carmen Diebel lassen sich einen trockenen Riesling schmecken.
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Botschafter des guten Geschmacks (v.l.): Klaus Jürgen Schmitt, Thomas Engelmann und Lukas Herke sind Winzer im Rheingau.
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Sie rückt den Regentropfen zu Leibe: Mira Bode sorgt im Handumdrehen für trockene Sitzgelegenheiten.

Rebensaft und Donnerwetter im Stadtpark: Zum Homberger Weinfest spielte das Wetter zwar nicht immer mit, doch die Stimmung war ungebremst gut.

Homberg. In diesem Jahr wurden die Besucher des Homberger Weinfestes auf eine harte Probe gestellt – eigentlich wollten sie dem römischen Weingott Bacchus huldigen, doch Donnergott Jupiter grätschte von Zeit zu Zeit in die Parade. Zum Auftakt am Freitagabend hatten sich die ersten Homberger und Gäste von außerhalb auf den Weg in den Stadtpark gemacht – viele vorsichtshalber als selbsternannte „Schirmherren“. Nachdem die ersten Gläser des Rebensaftes eingeschenkt waren, begann es das erste Mal zu regnen – schnell wurden die trockenen Plätze an den Weinständen und unter den Pavillons rar.

Gute Stimmung unter Dach: Sabrina und Markus Glanz (vo.) feiern mit ihren Freunden den Auftakt des Homberger Weinfestes.

Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, Sabrina Glanz und ihr Mann Markus etwa rückten mit ihren Freunden einfach näher zusammen – mit einem Riesling vom Weingut Tannenhof im Glas trotzten sie dem Wetter. Auch der Wanderverein Homberg hatte ein Dach über dem Kopf gefunden, „wir machen hier nur Rast“, sagte die illustre Runde mit einem Augenzwinkern. Kurze Zeit später tropfte es nur noch von den großen Bäumen, rasch rückte Mira Bode vom Weingut Kaspar Herke den nassen Tischen und Bänken mit einem Abzieher zu Leibe.

Edle Tropfen aus dem Rheingau (v.l.): Alexander Diebel, Cornelia Brassel, Dirk Brassel und Carmen Diebel lassen sich einen trockenen Riesling schmecken.

Vor dem Weinstand von Thomas Engelmann gesellten sich Susanne Fölsch und ihre Freundinnen um einen Stehtisch, mit einem gelb schimmernden Regencape hatte sie sich an diesem Abend für den richtigen Dress-Code entschieden. Nachdem Erster Stadtrat Joachim Pauli das elfte Homberger Weinfest offiziell eröffnet hatte, ertönte „Skandal!“ aus den Lautsprecherboxen, doch die Band „Müller, Meier, Schulze“ bezog sich weder auf die Begrüßungsrede noch auf den gelegentlichen Niederschlag sondern stimmte vielmehr den 80-Jahre-Klassiker der „Spider Murphy Gang“ an.

Ein Prosit auf das Homberger Weinfest (v.r.): Erster Stadtrat Joachim Pauli, Gudrun Pauli, Otmar Potstawa und Jana Edelmann-Rauthe erheben ihre Gläser.

Rund um die Stände der drei Rheingauer Winzer fanden Riesling, Spätburgunder, Rosé und prickelnder Secco wie immer ihre Fans und auch der beliebte „Sommerwind“, Weißwein mit Blutorangen-Saft, war in zahlreichen Gläsern zu erkennen. Doch nicht nur die edlen Tropfen hatten klangvolle Namen, Florian Werle und Niklas Welschof vom Biohof Groß beispielsweise hatten „Mühlhäuser Goldklümpchen“ oder „Holy Bowly“ im Sortiment – klassische Käsespieße passten ebenfalls gut zum Wein. Dank der leckeren Weine und trotz des unbeständigen Wetters feierten die Homberger wieder ein feuchtfröhliches Fest unter alten Bäumen.

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