Frontlader wird zum Logenplatz: Erneut große Resonanz beim Schlepperkino in Homberg

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Auch die zweite Auflage des Schlepperkinos in Homberg war ein voller Erfolg. Diese Bildergalerie wird von ARI-Armaturen präsentiert.

Homberg. Nach dem großen Erfolg beim Debüt des Schlepperkinos in der Homberger Open-Air-Arena, hatten die Landjugend Schwalm und das Cine-Royal Fritzlar eine weitere Veranstaltung auf die Beine gestellt. Auch diesmal war das Interesse so groß, dass alle Stellplätze in der ehemaligen Kaserne besetzt waren. „Wir sind überwältigt, damit hätte niemand gerechnet“, freuten sich Marten Lotz und seine Mitstreiter von der Landjugend über die große Resonanz.

Kurz bevor die stressige Erntezeit beginnt, während der so mancher Landwirt bis spätabends auf dem Feld unterwegs sein wird, nutzten viele die Möglichkeit, mit dem Arbeitsgerät noch einmal einen vergnüglichen Ausflug zu machen und sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Wie beim ersten Mal, reichte auch an diesem Wochenende die Palette vom betagten Kleinschlepper mit überschaubarer Motorleistung bis hin zum modernen Power-Aggregat, bei dem der Pilot im klimatisierten Cockpit sitzt und den Sechszylinder mit 300 Pferdestärken und mehr steuert.

Andreas Mardorf aus Unshausen schoss am Samstagabend den Vogel ab: Sein gut 35 Tonnen schwerer „Tiger 6“ hat 768 PS unter der Haube – der Rüben-Vollernter gleicht allerdings mehr einem Raumschiff als einem landwirtschaftlichen Arbeitsgerät.

Viele Besucher hatten für den Kinobesuch leichte Anpassungen an ihren Maschinen vorgenommen, Lucien Kiepe und Jana Kniese etwa stellten auf der Ladefläche ihres Fendt Geräteträgers einfach zwei Klappstühle auf. Etwas höher hinauf kamen Meike Doerfert und Janek Laubach, der Heckstapler ihres alten Hanomags ermöglichte ihnen eine gute Sicht auf die Leinwand. Christian Bier hatte sich für die Luxusvariante entschieden, mithilfe seines Frontladers hob er ein rotes Polstersofa in luftige Höhen – obendrein verfügte seine bequeme Loge sogar über ein Sonnendach. Kevin Sowa und seine Freunde waren im umgebauten Ladewagen aus Waßmuthshausen angereist – der selbst gemixte Doppelkorn-Eistee wurde stilecht aus dem Kälbertränkeeimer mit rotem Sauger konsumiert.

Pünktlich um halb neun starteten Bjarne Mädel und Lars Eidinger im Film „25 km/h“ mit Mofas auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Mit Ausnahme weniger Oldtimer-Fahrer, konnten die Jungbauern mit ihren Acker-Monstern über diese Geschwindigkeitsangabe nur schmunzeln – heutzutage sind sie fast alle doppelt so schnell unterwegs zu ihrem Acker. Für die Besucher des zweiten Schlepperkinos war der Abend eine schöne Abwechslung, nach dem Film hupten alle um die Wette und die Rundum-Kennleuchten erhellten den Nachthimmel über Homberg.

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