Gemeindefeuerwehrtag in Frielendorf

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Beim Gemeindefeuerwehrtag haben viele Feuerwehrgruppen um den Gemeindepokal gekämpft.

Frielendorf. Am frühen Sonntagmorgen standen bereits die ersten Blauröcke der Großgemeinde Frielendorf in den Startlöchern, um den Gemeindepokal zu erkämpfen. "Einsatz für Florian Frielendorf 4-40" lautete der Auftrag für die Brandschützer aus Großropperhausen. Staffelführer Paul Heidelbach ließ daraufhin sein Team hinter ihrem Löschfahrzeug antreten und gab die Befehle. Der Angriffstrupp rettete die verletzte Person (Dummy), der Wassertrupp brachte daraufhin die Leiter in Stellung und bekämpfte das angenommene Feuer zügig. "Einsatz beendet", meldete Paul Heidelbach abschließend an die Leitstelle. Knifflig wurde es an der Knoten-Station, denn unter den kritischen Augen der Schiedsrichter galt es mit der Rettungsleine "Mastwurf, Rettungsknoten und Co." schnell und exakt zu binden.

Gemeindepokal und Festzug

Insgesamt elf Gruppen waren angetreten, darunter eine Gastgruppe aus Homberg-Mühlhausen. Am Ende reichte es für das junge Team aus Großropperhausen immerhin für Platz drei, hinter Frielendorf. Die Wehr aus Obergrenzebach durfte den Gemeindepokal mitnehmen. Unter den Einsatzkräften war Wolfgang Weber einer der ältesten Teilnehmer. Der 60-Jährige unterstützte die Gruppe aus Welcherod. Angeführt vom Spielmannszug aus Frielendorf, zogen die Brandschützer der Großgemeinde am Nachmittag durch den Ortsteil Allendorf, dabei präsentierten sich junge und altgediente Floriansjünger gleichermaßen im Festzug – Bürgermeister Birger Fey ließ es sich nicht nehmen, im kleinsten Feuerwehrauto der Gemeinde mitzufahren. Bevor der Gemeindefeuerwehrtag ausklang, wurden die Sieger der Leistungswettbewerbe geehrt. Der Festkommers zum 110-jährigen Bestehen der Allendorfer Wehr diente unter anderem der Ehrung verdienter Kameraden und der Beförderung von engagierten Einsatzkräften.

Von ULRICH KÖSTER

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