Gemeinsam für mehr Sicherheit: Initiative „KOMPASS“ im Schwalm-Eder-Kreis vorgestellt

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Die Initiative stößt auf großes Interesse: Zahlreiche Vertreter aus den Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis kamen nach Homberg, um sich über „KOMPASS“ zu informieren.

Durch die neue Sicherheitsinitiative "KOMPASS" des Landes Hessen sollen Polizei und Bürger enger zusammen arbeiten. Jetzt wurde das Projekt auch im Schwalm-Eder-Kreis vorgestellt. 

Schwalm-Eder. Das Polizeipräsidium Nordhessen hatte Anfang dieser Woche zu einer Regionalkonferenz zur neuen kommunalen Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ des Landes Hessen in das Behördenzentrum des Schwalm-Eder-Kreises in Homberg eingeladen.

Wie groß das Interesser der insgesamt 27 Kommunen im Landkreis am Thema Sicherheit ist, zeigte die Beteiligung an der Veranstaltung – nahezu vollzählig versammelten sich Bürgermeister oder deren Vertreter in der Kreisstadt. Ebenfalls vor Ort war unter anderem der nordhessische Polizeipräsident Konrad Stelzenbach.

„KOMPASS“ steht für Kommunalprogrammsicherheitssiegel und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Polizei und Kommune ab. „Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln“, erklärte „KOMPASS“-Berater und Polizeihauptkommissar Jan Selchow bei der Vorstellung des Programms in Homberg.

Zwei zusätzliche Stellen pro Präsidium

„KOMPASS“-Verantwortlicher im Schwalm-Eder-Kreis ist Kriminalrat Bernhard Volke, der, gemeinsam mit seinem Team der Abteilung Einsatz-Prävention, von Polizeipräsident Stelzenbach offiziell vorgestellt wurde.

„Das Hessische Innenministerium hat für dieses Programm jedem Präsidium zwei zusätzliche Stellen, hessenweit insgesamt 14, zugewiesen, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken“, sagte Stelzenbach. Jan Selchow ging detailliert auf das Programm ein und stellte die Aufgaben der „KOMPASS“-Berater vor. Die stünden im ständigen Dialog mit den Partnern.

Stellte „KOMPASS“ vor: Polizeihauptkommissar Jan Selchow.

„In einem ersten Schritt gehen die Ansprechpartner auf die kommunalen Vertreter zu und erstellen mit diesen gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken“, erklärte der „KOMPASS“-Berater. Dabei solle auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt werden. „Es ist von grundlegender Bedeutung, dass alle Partner, die Aufgaben im Bereich der Sicherheit wahrnehmen sowie auch Bürger an einen Tisch geholt werden“, betonte Selchow.

Sicherheitssiegel für Kommunen

Jede „KOMPASS“-Kommune wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. „Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese „KOMPASS“-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel als ‘Sichere Kommune’ ausgezeichnet“, so Selchow.

Weitere Kommunen, die Interesse an der Initiative haben, können sich unter kompass.ppnh@polizei.hessen.de an das Polizeipräsidium Nordhessen wenden.

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