Große Resonanz bei der dritten Tour dé Frielendorf

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Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 35 Radler zur gemeinsamen Tour dé Frielendorf mit anschließendem Besuch im Wildpark Knüll und Grillabend.

Frielendorf. Besser hätten es die Fahrradfans nicht treffen können, die sich am Sonntag auf die dritte "Radtour dé Frielendorf" begeben wollten – strahlender Sonnenschein und radlerfreundliche Temperaturen. Während Familie Seibel aus Gilserberg kurz vor Mittag noch ihre Fahrräder aus dem Auto lud, warteten bereits die ersten Pedalritter am Campingplatz in Frielendorf. Nach und nach wuchs das Fahrerfeld, neben dem sechsjährigen Lenny Seibel und seinem großen Bruder Luca, machte sich auch Jannis Eckhardt aus Welcherod startklar. Die drei Jungs waren die jüngsten Teilnehmer und senkten den Altersdurchschnitt um einiges. Lediglich Amelie Vaupel war noch jünger, die Vierjährige zog allerdings den bequemen Sitzplatz in Papas Fahrradanhänger vor und hatte sich mit reichlich bebilderter Reiselektüre ausgestattet. Das Gros der Zweiradfans stellten die Senioren, so war es nicht verwunderlich, dass gut zwei Drittel der Räder über elektrische Unterstützung verfügte.

Gesundes Doping

"Eigentlich waren nur 21 Teilnehmer angemeldet", freute sich Bürgermeister Birger Fey über die große Resonanz, gut 35 Radler waren zum fröhlichen Familienausflug mit dem Drahtesel gekommen. "Fahrradfahren ist eine solidarische Angelegenheit", sagte er, "die Schnelleren nehmen Rücksicht auf die Schwächeren und warten gegebenenfalls", so Fey weiter. Vor dem Start überreichte Gerlinde Schury jedem Teilnehmer eine Tüte mit "gesundem Doping", ein Apfel, eine Birne und vor allem eine Banane sollte die Radler stärken. Schließlich wartete auch auf der Tour dé Frielendorf eine Bergetappe, bevor sie ihr Ziel, den Wildpark Knüll, erreichen sollten. Gemeinsam mit dem Radwegebeauftragten Kurt Schury startete der Bürgermeister die Tour und wie ein Lindwurm schlängelte sich der Tross durch Frielendorf. Erstes Etappenziel war der Silbersee, dann ging es weiter über Wernswig, Rodemann und Sondheim, bis sie schließlich den Eingang zum Naturzentrum erreichten. Nachdem sie bereits ihren "inneren Schweinehund" besiegt hatten, stand nun einem Besuch bei Wolf, Bär und Luchs nichts mehr im Wege. Der Rückweg gestaltete sich am frühen Abend etwas leichter, denn es ging die meiste Zeit bergab - außerdem war für den Ausklang der dritten Radtour dé Frielendorf ein gemeinsames Grillen geplant.

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