Ausgelassene Stimmung beim Musik- und Kulinarik-Event „FORK“ auf dem Frielendorfer Bauhofareal

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Coole Drinks und heiße Rhythmen: Ramona Nickel (li.) und Nathalie Heinisch sind begeistert von der Atmosphäre.

Frielendorf Open Air Rock und Kulinarik "Fork" feierte am Wochenende eine gelungene Premiere. Auf dem Areal des Bauhofs rockten fünf Bands. Für kulinarische Highlights sorgten heimische Gastronomen. 

Frielendorf. Für gewöhnlich hört man auf dem Frielendorfer Bauhof das Brummen von Baggern oder das Knattern von Rasenmähern. Am Samstag wurde es ebenfalls laut, doch diese Geräuschkulisse hatte wesentlich mehr Fans. Der Verein „Frielendorf aktiv“ hatte das erste Frielendorf Open Air Rock und Kulinarik, kurz „FORK“ genannt, auf die Beine gestellt, bei dem die Besucher sowohl mit Ohren- als auch Gaumenschmäusen verwöhnt wurden (wir berichteten).

„Wir haben über ein Jahr geplant und vorbereitet“, sagte Vorsitzender Holger Kraft bei der Eröffnung am Nachmittag. Eigentlich sollte die Veranstaltung in der Hauptstraße stattfinden, der Bauhof war lediglich die Schlechtwetter-Lösung. „Die Entscheidung für das Areal am Triesch fiel aber schon vor einiger Zeit“, berichtete Bürgermeister Thorsten Vaupel und zeigte sich sehr zufrieden mit der Wahl.

Das Festivalgelände wurde von vier Seiten begrenzt, vorn stand die mobile Bühne aus Homberg, gegenüber lag die mit Festzelt-Garnituren ausgestattete Fahrzeughalle und an den Seiten reihten sich jeweils fünf Stände, die mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten aufwarteten.

Bildergalerie: Erstes "FORK" in Frielendorf war Genuss für Ohren und Gaumen

Gute Mischung Zum Auftakt spielten „Red Carpet“, die damit den sprichwörtlichen roten Teppich für ihre musikalischen Vorbilder ausrollten. Beim Trio „Cello gesucht“ war der Name Programm – krankheitsbedingt vermisste die Band an diesem Tag obendrein ihre Sängerin, doch Markus Lienert und Andreas Olbrich wussten auch als Duo zu begeistern.

Anfangs nutzte nur das ganz junge Publikum die große Tanzfläche vor der Bühne, die dreijährige Lilly Römer, ihre große Schwester Anna und ein Dutzend weiterer Kinder tanzten ausgelassen zur Musik – mit Einbruch der Dämmerung hielt es aber auch das „Mittelalter“ nicht mehr an seinen Sitz- und Stehplätzen.

Das Quintett „Ties“ aus Baunatal coverte sich durch Modern Rock und Pop, vor ihrem Auftritt rückten sie erst noch die namensgebenden Krawatten zurecht. Die fünf Jungs von „TonTourismus“ überzeugten am Abend mit eigenen Stücken und zu guter Letzt ließen es „Burnout“ noch einmal mit Rockklassikern krachen.

Den Festival-Klassiker „Currywurst mit Pommes“ suchte man übrigens vergebens, vielmehr wurde auch kulinarischerseits Wert auf Qualität gelegt. So wurden unter anderem frisch zubereitete Burger und leckerer Räucherfisch angeboten.

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