Höchste Auszeichnung: Verdienstkreuz für Homberger Dieter Fischer

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Staatssekretär Mark Weinmeister überreicht Dieter Fischer aus Homberg Verdienstkreuz am Bande für außergewöhnlich hohes Engagement im Ehrenamt.

Homberg. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für Dienste um das Gemeinwohl ausspricht: Seit Freitagabend gehört auch Dieter Fischer aus Homberg zu diesem erlesenen Kreis. Ihm wurde vom Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister das  Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Hotel Hohlenbachmühle verliehen. Mit dabei waren auch Fischers Frau Marga, Sohn Andreas, Schwiegertochter Agnes sowie Landrat Winfried Becker und Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

"Dieter Fischer ist eine feste Größe in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt. Stets hat er sich für die Bürgerinnen und Bürger in Homberg engagiert und gemeisam mit anderen vieles bewirkt. Die heutige Ordensübergabe ist ein Zeichen des Dankes für diese Leistungen", erklärte Staatssekretär Weinmeister. Auch Winfried Becker war voll des Lobes: "Das ist etwas ganz Besonderes. Ich bin froh, dass man mit dieser Auszeichnung so mit Bedacht umgeht. Sie haben Sie definitiv verdient." Bürgermeister Ritz stieß in dasselbe Horn: "Es gibt viele, die sich engagieren. Aber wenige, die so die Ärmel hochkrempeln wie Sie."

In der Tat gibt es kaum eine ehrenamtliche Tätigkeit, die Fischer nicht ausgeübt hat oder ausübt: Er war von 1977 bis 1981 Stadtrat im Magistrat der Stadt Homberg und in der Zeit von 1985 bis 2011 Mitglied der Homberger Stadtverordnetenversammlung. In dem Ortsteil Holzhausen engagierte er sich von 1993 bis 2001 als Mitglied im Ortsbeirat und nahm zudem von 1997 bis 2001 das Amt des Ortsvorstehers wahr. Im Ortsverein Holzhausen der SPD war der Ausgezeichnete 30 Jahre lang im Vorstand als Schriftführer tätig und ist seit 2009 Vorsitzender.

Fischer hat sich aber auch neben der Kommunalpolitik stark im sozialen Bereich engagiert. Er setzt sich als Gründungsmitglied für den Partnerschaftsverein Homberg-Stolin ein. Darüber hinaus war der gelernte Kfz-Mechaniker und Berufsschullehrer von 1982 bis 2010 Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Kfz-Innung. Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen war Fischer 27 Jahre lang aktiv. Zudem war er über mehrere Jahre als Schöffe tätig.

Sichtlich bewegt zeigte sich Fischer selbst: "Mir fehlen die Worte. So viel Lob habe ich in den vergangenen 40 Jahren nicht bekommen."

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