Homberg: Die nächste Verkehrserziehung kann kommen. Mit der neuen Ausstattung radelt es sich besser im Schwalm-Eder-Kreis.

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Die Vertreter der Deutschen Verkehrswacht des Schwalm-Eder-Kreises, Jörg Koch (li.) und Sigmar Meibert (Mitte), freuten sich darüber, den Verkehrserziehern und Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei Uwe Hahn (2. v. li.), Sylvia Lukes und Thomas Junghans die neue Ausstattung überreichen zu können.

Die Jugendverkehrsschule des Schwalm-Eder-Kreises kann sich über neue Fahrräder und Verkehrszeichenständer freuen.

Homberg. In dieser Woche hat die Deutsche Verkehrswacht der Jugendverkehrsschule in der Region einen Wunsch erfüllt und für neue und bessere Ausstattung gesorgt. Insgesamt wurden zwei Fahrräder für die Verkehrserzieher und sechs Verkehrszeichenständer angeschafft.

Die Stiftung der Kreissparkasse Schwalm-Eder und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) finanzierten das neue Material. Um eine ordnungsgemäße Verkehrserziehung gewährleisten zu können, sei ein Zusammenspiel von verschiedenen Akteuren notwendig, so Jörg Koch, 1. Vorsitzender der Deutschen Verkehrswacht im Schwalm-Eder-Kreis.

So kümmert sich der Kreis um die Unterhaltskosten des Transporters der Jugendverkehrsschule, wie Versicherung, Kfz-Steuer und Benzin. Die Deutsche Verkehrswacht kümmert sich unter anderem um die Bereitstellung von Unterrichts- und Arbeitsmaterialien wie Fahrräder, Warnwesten und Verkehrszeichen.

Die Polizeibeamten des Regionalen Verkehrsdienstes stellen das Personal und sind im Namen der Jugendverkehrsschule für die Verkehrserziehung verantwortlich. „Wir kümmern uns um die 50 Grundschulen im Schwalm-Eder-Kreis“, erklärt Thomas Junghans. „Das umfasst in etwa 1.500 Schüler in insgesamt 78 Klassen. Die Verkehrserziehung als Programm in den Schulen dauert circa vier bis fünf Tage und schließt mit einer praktischen Prüfung ab“, so Junghans weiter.

Jedes Jahr nehmen die vierten Klassen der Grundschulen im Kreis an der Verkehrserziehung teil. Uwe Hahn erklärt, dass zwar auch dritte Klassen an der Radfahrausbildung teilnehmen, dies aber die Ausnahme sei, da die Schüler in diesem Alter in der Regel noch nicht die Reife dafür hätten, um alleine im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Hahn sieht hier die Eltern in der Pflicht: „Wir können in der Verkehrserziehung lediglich einen Anstoß geben. Die Eltern müssen im Anschluss dafür Sorge tragen, dass sich das Erlernte festigt.“

Informationen zur Verkehrserziehung gibt es bei der Deutschen Verkehrswacht des Schwalm-Eder-Kreises unter Tel. 05681-775777.

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